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Ein Wahldüdinger in den Ständerat?

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Ein Wahldüdinger in den Ständerat?

SVP schickt Jean-Blaise Defago ins Rennen um Sitz im «Stöckli»

Nun ist es hieb- und stichfest: Die SVP Freiburg will mit dem in Düdingen wohnhaften Jean-Blaise Defago einen Sitz im Ständerat erobern. Harte Kritik aus der Parteileitung ging an die Adresse der beiden bisherigen Ständeräte.

Von BRUNO GROSSRIEDER

«Es muss nun endlich etwas geschehen», sagte Kantonalpräsident und Nationalratskandidat Jean-Luc Rimaz den vierzig Anwesenden an der ausserordentlichen Parteiversammlung in Düdingen. Von einigen Ausnahmen abgesehen hätten die Parlamentarier des Kantons Freiburg in den vergangenen vier Jahren in Bern mehrheitlich durch ihre Passivität geglänzt. Dadurch habe der Kanton in den letzten Jahren mit dem Stellenabbau bei der Post und Swisscom sowie der Nicht-Berücksichtigung Freiburgs als Standort für das Bundesverwaltungsgericht und das Briefzentrum so ziemlich alles verloren, was es zu verlieren gab.

Wir und die anderen

Die SVP-Anhänger werden auch im Kanton Freiburg immer zahlreicher, betonte Präsident Rimaz. Dies hätten die beiden SVP-Initiativen «Gold der AHV» und jene über das Asylwesen mit 67 Prozent resp. 43 Prozent Ja- Stimmen im Kanton Freiburg deutlich gezeigt. Der Anspruch der SVP auf einen Sitz im Ständerat sei daher berechtigt. Mit dem perfekt zweisprachigen Jean-Blaise Defago schicke man einen Kandidaten ins Rennen, der die Voraussetzungen erfülle, um Freiburg in Bern würdig zu vertreten. Als ehemaliger Generalsekretär der SVP Schweiz kenne er sich auch in der Bundespolitik bestens aus. Es sei nun Zeit, dass Freiburg wieder mit einem echten bürgerlichen Politiker im Ständerat vertreten sei. Zudem müsse die SVP den zur Tradition gewordenen «Links/Mitte-Allianzen» der anderen Parteien eine echte Alternative anbieten. Denn es gebe in diesem Wahlkampf nur zwei Parteien «Wir, die SVP, und die andern».

Für bürgerliches Gespann

Für Ständeratskandidat Jean-Blaise Defago kann nur ein bürgerliches Freiburger Gespann im Ständerat den erhofften neuen Schwung garantieren. Doch dürfe sich dieses Duo in der nächsten Legislatur nicht mehr so diskret verhalten wie bis anhin, sagte Jean-Blaise Defago. «Was wir brauchen, sind selbstbewusste und kompetente Ständeräte, die bereit sind, sich mit voller Kraft für die Interessen des Kantons Freiburg einzusetzen.» Dies könne zumindest von Jean-Claude Cornu nicht behauptet werden, habe dieser sich doch kürzlich darüber beschwert, dass ihm Mittel und Wege fehlten, um die Interessen Freiburgs wirkungsvoll zu vertreten. Komme noch dazu, dass es zwischen Ständerat Cornu und Bundesrat Deiss noch zu keinem offiziellen Meinungsaus-tausch gekommen sei.

Mit sechs Grundsätzen nach Bern

Jean-Blaise Defago hat sich für seine Politik in Bern ein Sechs-Punkte-Programm zurechtgelegt.

– Weniger Steuern: Auf Kosten von Wirtschaft, Gewerbe und Steuerzahlern nimmt der Staat immer mehr ein und gibt andererseits immer mehr aus. Es gehe nicht an, dass ein Durchschnittsverdiener während sechs Monaten nur für die Steuern arbeiten müsse.

– Stopp dem Asylchaos: Während unsere Nachbarländer viel strenger geworden sind, herrsche bei uns immer noch eine bedrohliche Weichheit gegenüber Ausländern.

– Ausländer und Integration: Die Ausländer- und Integrationspolitik soll sich an den Interessen des Landes orientieren.

– Weniger Staat, mehr Eigenverantwortung: Der Staat soll nur tätig werden, wo der Einzelne nicht wirken kann. (Fall Swissair)

– Sicherheit: Die wachsende Brutalität ist beängstigend. Drogendelikte und Vandalismus werden kaum bestraft. Härtere und effizientere Gangart von Polizisten und Richtern sei gefragt.

– Sichere Sozialwerke ohne neue Steuern: Der Sozialstaat begünstigt die Profiteure und bestraft den anständigen Bürger, der für sich selbst sorgt und arbeitet.

Jean-Blaise Defago wurde 1962 in Sion geboren. Er wohnt seit 19 Jahren im Kanton Freiburg und seit einem guten Jahr in Düdingen. Ausbildung: 1969-1982 in Sion und Ostermundigen; 1982 Matura Typus E (Wirtschaftswissenschaft); 1991 Abschluss Uni Bern (Staatsrecht, Medienwissenschaft, Geschichte); 1996 Abschluss als eidg. dipl. PR-Berater.

Beruflicher Werdegang: 1992-1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Informationsdienst der Bundeskanzlei unter Vizekanzler Achille Casanova; 1996-2001: Infochef und ab 1999 Generalsekretär SVP; 2001-2002 Mitglied Geschäftsleitung von Burson-Marsteller Schweiz; 2002 Mitglied der Geschäftsleitung von Farner PR.

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