Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein weisser Engel für Freiburg

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Karin Aebischer

Mit dem Auto unterwegs und wieder mal zu spät dran? Viele Autolenker drücken in dieser Situation nochmals ein bisschen stärker aufs Gaspedal. Genau solche Reaktionen will die Kantonspolizei Freiburg mit der Präventionskampagne «Slow Down. Take it easy» in Zukunft verhindern. «Fast jeder Lenker riskiert von Zeit zu Zeit zu viel», hielt Hauptmann Gilbert Baeriswyl am Mittwochmorgen anlässlich der Pressekonferenz in Vuippens fest. «Was sind schon einige Minuten Verspätung? In solchen Situationen muss man cool bleiben», betonte er.

Kampagne ausgebaut

Die Kantonspolizei hat die Kampagne, welche schweizweit mittels Plakaten und Werbespots läuft, auf die kantonalen Verhältnisse angepasst und gleichzeitig ausgebaut. «Wir haben unseren eigenen Franky Slow Down», so Gilbert Baeriswyl.

Der lebende Engel wird ab heute bis Ende Oktober zwanzig Stunden pro Woche auf den Strassen des Kantons unterwegs sein und bei Radarkontrollen, auf Schulwegen, bei Verkehrskontrollen oder einfach so die Fahrzeuglenker mit einer Geste daran erinnern, sich im Strassenverkehr «easy» zu verhalten.

Parallel dazu können die Freiburger Gemeinden kostenlos vom Geschwindigkeits-Info-Radar des TCS profitieren und diesen jeweils während einer Woche auf ihrem Gemeindegebiet aufstellen. «Bereits 100 Gemeinden haben ihr Interesse bekundet. Mit diesem Erfolg hätten wir nicht gerechnet», erklärte Peter Goetschi, Präsident der TCS-Sektion Freiburg, welche die Kampagne unterstützt.

Kleber an der Heckscheibe

Gilbert Baeriswyl hofft auf eine grosse Wirkung der Präventionskampagne. Auch die Kleber mit dem Slogan «Slow Down. Take it easy», die man an die Heckscheibe des Autos kleben kann, sollen dazu beitragen. «Eine nicht angepasste Geschwindigkeit ist die Unfallursache Nummer eins im Strassenverkehr.»

Mit der seit heute laufenden Kampagne sollen vor allem junge Autofahrer und Motorradfahrer aller Altersgruppen motiviert werden, die Geschwindigkeit stets den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen sowie den eigenen Fähigkeiten anzupassen.

ASS zahlt 60 000 Franken

Finanziert wird die Präventionskampagne zum grössten Teil vom Freiburger Amt für Strassenverkehr und Schiffahrt (ASS). Die Beteiligung des ASS liegt bei 60 000 Franken. Damit will das Strassenverkehrsamt seinem gesetzlichen Auftrag gerecht werden, aber auch eine gewisse Kontinuität beibehalten und ein verlässlicher Partner in Sachen Verkehrssicherheit sein, wie André Demierre, Abteilungsleiter Rechtsdienst und Prävention des ASS, am Mittwoch erläuterte.

Wer also in den nächsten Tagen irgendwo am Strassenrand einen weissen Engel sieht, hat keine Halluzinationen, sondern hat es mit Franky Slow Down persönlich zu tun. Dieser will einen daran erinnern, etwas Druck vom Gaspedal zu nehmen.

Mehr zum Thema