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Ein weiterer Dämpfer für die Düdingen Bulls

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Autor: Michel Spicher

Eishockey 1. Liga Wer hätte das gedacht? Da gewinnen die Düdingen Bulls ihre beiden Qualifikationsspiele gegen Forward Morges locker mit 1:4, und nun liegen sie im Playoff-Viertelfinal gegen die Waadtländer mit 0:2 hinten.

Lieferten die Bulls bei der Auftaktbegegnung eine miserable Leistung ab und verloren zu Recht, so hätten sie am Samstagabend in Morges den Sieg durchaus verdient. Doch irgendwie schien es, als hätte sich alles und jeder gegen die Sensler verschworen. Über die ganze Spielzeit gesehen waren sie die dominierende Mannschaft, einige sehr unglückliche Entscheidungen des Schiedsrichters brachten die Bulls allerdings um den verdienten Lohn.

Ein Tor, ein Nicht-Tor und ein Lattenknaller

In der Schlussphase des ersten Drittels nahm alles seinen Anfang. Düdingen hatte seine zweite Überzahlsituation zur Führung (8.) genutzt, und die Partie plätscherte gemächlich dahin. Als der Schiedsrichter in der Schlussphase des ersten Drittels den Waadtländern einen regulären Treffer aberkannte, brachen die ersten Tumulte aus. Morges belagerte den Unparteiischen, Düdingen blieb konzentriert und rettete die knappe Führung in die erste Pause. Kurz nach Wiederanpfiff knallte Merz bei doppelter Überzahl einen Schuss an die Latte des Düdinger Gehäuses. Zum Entsetzen der Bulls entschied der Schiedsrichter auf Tor. «Das war ein klarer Kompensationsentscheid», ärgerte sich Bulls-Trainer Thomas Zwahlen.

Wer auf Düdinger Seite dachte, dass der Gerechtigkeit nun Genüge getan sei, sah sich getäuscht. Auch in der Folge sorgte der Schiedsrichter mit seiner Strafenauslegung für ungläubige Gesichter bei den Gästen. So kam es, wie es kommen musste: nach sieben Strafen gegen die Bulls und zwei Strafen gegen Morges führten die Waadtländer 3:1.

Ein Eigentor entscheidet

Düdingen zeigte Charakter und kam durch Rigolet (39.) und Holzer (44.) zum 3:3-Ausgleich. Doch irgendwie schien es, als sollten die Bulls einfach nicht gewinnen. 81 Sekunden vor Schluss lenkte Düdingens Goalie Frédéric Dorthe einen Pass eines Mitspielers ins eigene Tor ab. Morges jubelte, und Düdingen haderte (nicht nur) mit sich selbst.

Telegramm

Morges – Düdingen 4:3 (0:1, 3:1, 1:1)

Tore: 8. Sassi (Rigolet, Holzer) 0:1; 23. Merz (N. Deriaz, V. Deriaz, Ausschlüsse Catillaz, Bertschy)) 1:1; 30. Merz (Thuillard, Stockburger) 2:1; 36. N. Deriaz (Merz, V. Deriaz, Ausschluss Sassi) 3:1; 39. Rigolet (Keller, Bürgy, Ausschluss Muller) 3:2; 44. Holzer 3:3; 59. V. Deriaz (N. Deriaz, Merz) 4:3.Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Morges, 11-mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Fasel) gegen Düdingen

Düdingen Bulls: Frédéric Dorthe; Bertschy, Crasemann, Lucien Dorthe, Jamusci, Rigolet, Damian Roggo, Zwahlen; Ayer, Brunner, Bürgy, Catillaz, Fasel, Fontana, Keller, Holzer, Sassi.

LegendeBild ???

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