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Ein weiterer Schritt Richtung Aufstieg

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Die Truppe von Trainer Daniel Spicher schreitet auch in der Frühlingsrunde mit riesigen Schritten Richtung Titel und Aufstieg in die 2.  Liga interregional. Nach dem letztjährigen zweiten Rang hinter Aufsteiger Romont scheint nun der starke FC  Uebers­torf an der Reihe zu sein. Es wäre das erste Mal seit den Anfangszeiten dieser Liga (SC Düdingen), dass ein Sensler Vertreter in die 2. Liga inter aufsteigt.

Noch ist es natürlich nicht ganz so weit, die Verantwortlichen und Spieler halten den Ball richtigerweise noch flach, aber wer die soliden und konsequenten Auftritte der Blauweissen seit Saisonbeginn etwas genauer verfolgt, scheint keinen ernsthaften Konkurrenten mehr zu sehen. Auch beim sonst heimstarken Kerzers, das den schnellen Match über weite Strecken auf Augenhöhe bestritt, ging Ueberstorf nun innert ein paar Tagen zum zweiten Mal bei einem guten Widersacher am Ende als Sieger vom Feld. Und wer solche engen Spiele gewinnt, wird Ende Saison meistens auch Meister. Das Derby vom Donnerstag auf dem trotz vorherigem Regen gut bespielbaren Erli war jedenfalls beste Werbung für den Freiburger 2.-Liga-Fussball – und dazu steuerte auch der etwas unglückliche Verlierer seinen Teil bei.

Schneuwlys Kunstschuss

Seit Jahren bürgt der Name Schneuwly in Schweizer Fussballkreisen vorweg wegen des Brudertrios Marco/Christian und auch Lukas für schöne und viele Tore. Dass es ihr jüngerer Cousin Mathias aus Schmitten auch kann, zeigte der Zuzug der Ueberstorfer nach gut einer Stunde Spielzeit. Mit einem herrlichen Heber in die weite Ecke, vom Sechzehnereck aus gezirkelt, liess er Kerzers’ Ersatzhüter Joël Wettler keine Chance. Der Juniorenkeeper hatte an diesem Abend die nicht leichte Aufgabe, den gesperrten Kuuse zu ersetzen, und tat dies übrigens sehr gut. «Ich mag Mat­hias dieses Tor von Herzen gönnen, er hat zuletzt viel dafür gearbeitet und dabei nicht immer Glück gehabt», freute sich sein Trainer Daniel Spicher nach dem Spiel. Während der gesamten 90 Minuten wechselten sich die Szenen vor beiden Toren immer wieder mal ab, was die zwei Trainer nach dem Match zur richtigen Aussage bewegte, der Sieg hätte auf beide Seiten kippen können.

Der Heimklub hatte seine beste Phase im ersten Durchgang mit zwei guten Möglichkeiten, besonders Stürmer Marem Ajdaroski hätte in der 28.  Minute allein vor dem stark reagierenden Gaël Aebischer seine Farben in Führung schiessen können, ja müssen. Dann wäre die ganze Sache wohl etwas anders gelaufen, trauerte Kerzers-Trainer Marc Flühmann dieser heissen Szene noch lange nach.

In der zweiten Halbzeit, die in Sachen Intensität noch besser war, hatte dann der Gast laut Trainer Spicher die etwas klareren Chancen und konnte es sich sogar erlauben, kurz vor Spielschluss noch einen Elfmeter zu verschiessen. Das sei eben auch der Unterschied zwischen einem Tabellenführer und einem Verfolger. Da sei die Chancenauswertung und das Spielglück eben auf der Seite des Leaders gewesen, kommentierte ein verständlicherweise leicht enttäuschter Marc Flühmann die entscheidenden Spielszenen.

Kerzers: Cup hat nun Priorität

Insgesamt war dann der knappe Sieg der Sensler nicht gestohlen, auch wenn Kerzers für seinen Einsatz bis zum Schluss laut seinem Captain Marc Kaltenrieder einen Punkt verdient hätte. Die nackten Tatsachen zeigen jedoch ein ganz anders Bild: Der souveräne Leader hat nach zwei Frühlingsrunden sechs weitere Punkte auf dem Konto, während den Seeländern auch in dieser Saison der Weg ganz an die Tabellenspitze nach zwei Pleiten in Folge wohl ein weiteres Jahr verwehrt bleibt. Um ganz mit Teams wie Ueberstorf und Aufsteiger Piamont zu konkurrenzieren, fehlt der jungen Kerzerser Mannschaft einfach die Konstanz, ein Attribut, das nebst vielen spielerischen Fähigkeiten zu den Stärken des Tabellenführers aus Ueberstorf zählt. Laut Kerzers-Sportchef Guido Wildhaber will man sich im Seeland jetzt vor allem auf den Freiburger Cup konzentrieren.

Telegramm

Kerzers – Ueberstorf 0:1 (0:0)

Erli: 250 Zuschauer. – SR Gabriel Silva.

Tor: 61. Schneuwly 0:1.

FC Kerzers: Wettler; Schulz, V. Kaltenrieder, M. Kaltenrieder, Moser; Gonçalves (86. Forster), Zesiger, Hubacher, Gruber (82. Comba); Schlapbach; Adjaroski.

FC Ueberstorf: Aebischer; Hagi, Clément, Spicher, Sauterel; Boillat (71. Schorro), Waeber, Burla (66. Schumacher), S. Jungo (85. Grossrieder); Schneuwly, Portmann.

Bemerkungen: Kerzers ohne Stammtorhüter Matti Kuuse, Ueberstorf ohne Joël Jungo (beide gesperrt). Portmann schiesst Foulpenalty neben das Tor (90.). Sehr gute SR-Leistung.

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