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Ein weiterer Schritt Richtung Playoffs

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Autor: kurt ming

Schritt für Schritt schreiten die Freiburger im neuen Jahr Richtung Saisonziel Playoffs. Davos war schon der fünfte Gegner, der in der erstaunlichen Erfolgsserie des Pelletierteams den Kürzeren ziehen musste.

Sprunger ausser Gefecht

Dabei ging der HCF mit einem Handicap in dieses erste von zwei schweren Wochenendspielen. Topskorer Julien Sprunger konnte wegen seiner Kopfverletzung aus dem Training nicht antreten, seinen Platz nahm zumindest zu Beginn Joël Genazzi (21) ein, der sonst seine Tore fürs Farmteam in Neuenburg schiesst. Mit viel Kampfgeist und vielen geschickten Wechseln im Angriff konnte der Sieger allerdings diesen Ausfall wettmachen. Das Sturmkader ist in dieser Saison zudem genügend gross, um immer wieder fehlende Stammspieler einigermassen zu ersetzen. Mit dem Einsatz von Genazzi konnte Pelletier die zuletzt erfolgreichen Sturmreihen beisammen halten.

Obwohl sich das Duo Meunier/Law wie auf der anderen Seite die Davos-Söldner kaum in der Skorerliste hervorheben konnten, taten zumindest die beiden Freiburger viel für das immer besser organisierte Mannschaftsspiel. Das Fundament für den dritten Saisonsieg gegen die Bündner legte jedoch ein weiteres Mal die Abwehr inklusive Hüter Caron. Der Kanadier musste sich einzig in der Startphase einmal geschlagen geben, wehrte dann aber 55 Minuten alle Versuche der mit viel Power angreifenden Gäste ab. Auf der anderen Seite nützten die Freiburger ihre wenigen Chancen fast hunderprozentig aus.

Ein Tor, das viel zu reden gab

In dieser Saison werden ein paar Spiele in der NLA von zwei Hauptschiedsrichtern gepfiffen, quasi als Test. So auch gestern. Das Duo Stricker/Peer sammelte sich im St. Leonhard bei seinem ersten gemeinsamen Auftritt beim Publikum kaum Sympathien. Viel zu reden gab in der ersten Pause unter den Fans das 1:0 von Rizzi. Kurz vor dem Eintritt des Pucks hatte einer der beiden Unparteiischen eine Strafe angezeigt und danach das Spiel mit einem deutlich hörbaren Pfiff unterbrochen. Sein Pendant liess jedoch weiterspielen und prompt gabs ein Tor. Zum Erstaunen fast aller in der Halle wurde dieser umstrittene Treffer auch validiert. Ref Peer wollte plötzlich nichts mehr von einem Pfiff wissen! Zum Glück beeinflusste dieses Führungstor das Schlussresultat nicht, denn sonst hätte es wohl von Seiten der Freiburger einen Protest abgesetzt. Komischerweise setzte diese «Ungerechtigkeit» bei Gottéron zusätzliche Kräfte frei, das Ausgleichstor von Seydoux, der sich damit wohl noch mehr ins Notizbuch von Arno del Curto gedrängt hat, war eine Folge davon. Der im Gegenzug von Freiburg umworbene Lukas Gerber, der diesmal wegen einer Verletzung von Gianola wieder ins Kader rutschte, hat offenbar eine erste Offerte von Pelletier ausgeschlagen.

Starkes Mitteldrittel

Die Entscheidung in diesem gefälligen, aber nie hoch stehenden Match fiel im zweiten Abschnitt, den die Einheimischen für sich entscheiden konnten. Schon vor dem ersten Seitenwechsel hatte sich eine Führung des HCF angedeutet, Verteidiger Birbaum traf jedoch mit seinem HinterhaltSchuss nur den Pfosten. Eines der schönsten Tore der Saanestädter in dieser Saison bekamen die Zuschauer in der Halle dann kurz vor Spielmitte zu sehen. Eine sehenswerte Kombination über Plüss und Reist schloss der gut mitgelaufene Bykow zum 2:1 ab. Keine zwei Minuten später jubelten die Drachen schon wieder, diesmal hatte Neuenschwander einen Querpass von Wirz freistehend eingeschossen. Es war dies der erste Treffer des wuchtigen Flügels seit seinem angekündigten Wechsel zum SCB. Von diesem Doppelschlag erholte sich der HCD bis zum Spielende kaum mehr. Spätestens als Caron in der 45. Minute den allein auf ihn losziehenden Ambühl stoppen konnte, war der Match gelaufen. Wie ein paar Kilometer weiter im Emmental kam dem HCF entgegen, dass die Topteams der Liga im Moment nicht mehr jedem Punkt mit dem letzten Einsatz hinterherrennen. Davon konnten in dieser Woche ja auch schon Rappi gegen den ZSC und Servette in Bern profitieren.

Pelletier: Defensiv solide

Freiburgs Coach war mit seiner Truppe nach dem Spiel verständlicherweise zufrieden; sie hätten defensiv solide gespielt und so dem Gegner nicht den gewünschten Spielraum gelassen. Seit Jahren lieben es ja die Spieler von Arno del Curto, wenn man ihnen die Räume offen lässt und sie mit ihren schnellen Kontern agieren können. Seit der HCF ein Grossteil des Pensums mit vier kompletten Blöcken durchziehen kann, hat die Mannschaft auch punkto Tempo kaum mehr Probleme. Dazu kommt natürlich, dass mit jedem Sieg das Selbstvertrauen in der Mannschaft steigt. Dies wird auch ein wichtiger Bestandteil im heutigen Match in Lugano sein. Die Tessiner unter ihrem neuen Trainer Virta werden wohl in der Ressega (19.45 Uhr) auf die gestrige Pleite in Langnau eine Reaktion zeigen wollen. Ob Sprunger mit von der Partie sein wird, will Pelletier erst nach dem Morgentraining entscheiden. Gottéron hat allerdings in den letzten Wochen gezeigt, dass man auch numerisch dezimiert punkten kann. Dies war in den letzten Jahren ja nicht immer der Fall.

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