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«Ein weiterer wichtiger Meilenstein»

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Der erste Eindruck überzeugt: Das neue Berg­haus auf der Riggisalp ist hell – und gemütlich. Die vielen Aussichtsfenster verstärken den Eindruck von Geräumigkeit, und die heimelige Atmosphäre wird unterstrichen durch das viele Holz, dessen Duft in der Luft liegt (siehe auch Kasten). Die Kaisereggbahnen Schwarzsee haben ihr neuestes Werk gestern zusammen mit Aktionären und Vertretern aus Politik und Wirtschaft eingeweiht. «Frau Holle hat sich wohl auch über unser schmuckes neues Restaurant gefreut», kommentierte Verwaltungsratsmitglied Thomas Meyer das stürmische Winterwetter, das die Gäste im neuen Berghaus empfangen hat.

Ambitiöses Programm

Die Erneuerung des 25 Jahre alten Berghauses war schon lange im Gespräch. Die Umsetzung verlief dann im Expresstempo. Nur gerade elf Monate liegen zwischen dem Grundsatzentscheid des Verwaltungsrates und der gestrigen Eröffnung zum Start der Wintersaison. Verwaltungsratspräsident Felix Bürdel bezeichnete es denn auch als ambitiöses Projekt, in finanzieller Hinsicht, in Bezug auf den Zeitplan und was die sehr intensive Bauphase betreffe. Die Aktionäre der Kaisereggbahnen haben am 1. Juli dem Projekt und einer Aktienkapital­erhöhung um 500 000 Franken zugestimmt. Bereits zehn Tage später fingen die Bauarbeiten an. Die Baukosten waren mit 1,7 Millionen Franken veranschlagt. Dieser Betrag werde um rund fünf Prozent (85 000 Franken) überschritten, weil im Verlauf der Ausführung zusätzliche Arbeiten, etwa für eine Glasschutzwand auf der Terrasse und zusätzliche Aus­senmöbel, nötig wurden, wie Felix Bürdel erläuterte. «Das Resultat darf sich nicht nur sehen lassen, es ist in allen Belangen ein gelungenes Projekt», betonte er. «Eine zukunftsorientierte Realisation, ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Kaisereggbahnen.»

Das Restaurant sei für den Winter- wie für den Sommerbetrieb wichtig. Er kündigte an, dass das Unternehmen in den nächsten Monaten weitere Projekte realisieren will, um den Sommerbetrieb zu stärken. So sollen der Kinderspielplatz ausgebaut, ein Kleintierpark erstellt und Wander- und Bikerouten verbessert werden.

Ein weiterer Trumpf

Der Kanton unterstützt das Berghausprojekt mit einem Zinskostenbeitrag von 39 000 Franken aus dem Tourismusförderungsfonds. Staatsrat Olivier Curty erzählte in seiner Ansprache von Kindheitserinnerungen, die mit der Region Schwarzsee verbunden sind. Er habe hier Skifahren gelernt, wie so viele andere auch. «Die Vision einer Tourismusdestination, in der die Bahnen gewissermassen das Rückgrat einer ganzen Palette von touristischen Dienstleistungen darstellen, hat sich ausgezahlt.» Das renovierte und erweiterte Restaurant verleihe der Destination Schwarzsee einen weiteren Trumpf, der ihre Zukunft sichere. Der Erfolg beruhe auf den Investitionen – über 33 Millionen in den letzten 25 Jahren –, auf der idealen Lage, auf der künstlichen Beschneiung und auf der malerischen Landschaft, so Olivier Curty.

Masterplan in Arbeit

Da nicht alle Voralpendestination so gut geführt seien, habe der Kanton das Projekt «Voralpen – Vision 2030» lanciert, bei der eine Detailanalyse aller Destinationen in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, klimatische Aspekte und Wettbewerbslage vorgenommen werde. «Sie soll einen Masterplan für den Fortbestand unserer Destinationen hervorbringen.»

Von Gott und dem Teufel

Eine Grussbotschaft überbrachte der Jauner Ammann Jean-Claude Schuwey – denn das neue Berghaus befindet sich auf Greyezer Boden. Es habe ihn einer gefragt, ob er den Weg ins neue Berghaus gefunden habe, erzählte er in gewohnt launiger Stimmung. «Es müsste wohl mit dem Teufel zugehen, wenn ich den Weg in meiner eigenen Gemeinde nicht mehr fände», lautete sei­ne Antwort. Er gratulierte den Kaisereggbahnen zu ihrem Erfolg, der sicher auch der gros- sen Bereitschaft der Aktionäre, immer wieder zu investieren, zu verdanken sei. Einen zarten Hinweis, dass es noch eine andere Bahn auf seinem Gemeindegebiet gebe, konnte er sich nicht verkneifen – verbunden mit der Einladung, doch auch mal dort Ski fahren zu gehen. «In den Bergen fühlt man sich Gott gleich näher», sagte Bischofsvikar Pater Pascal Marquard, der das Haus zum Schluss der Feier segnete.

Neues Berghaus

Viel Holz und mehr Platz für die Gäste

«Bauen in den Bergen ist eine spannende, zugleich aber auch anspruchsvolle Tätigkeit für einen Architekten», sagte Beat Baeriswyl an der gestrigen Eröffnung des neuen Berghauses. Sein Büro hatte die Aufgabe, das 25-jährige Gebäude so umzubauen, dass es den heutigen Anforderungen gerecht werden kann. Um mehr Platz zu gewinnen, wurde das Hauptgeschoss um sechs Meter in Richtung Sesselbahn erweitert. Die Treppe, die vorher direkt in die Gaststube führte, wurde durch einen neuen Zugang ersetzt. Der grosse Saal bietet nun Platz für 100 Gäste, vorher waren es 70.

Ein Schmuckstück ist der Anbau mit einem Säli mit 50 Plätzen und grossen Fenstern sowie einer separaten Verbindung zur Küche geworden. Hier kommt das viele Holz, das verwendet wurde, besonders gut zur Geltung. Insgesamt sind 40 bis 50 Kubikmeter einheimisches Fichtenholz verbaut worden, wie Beat Baeriswyl, Mitglied des Verwaltungsrates der Kaisereggbahnen, ausführte. Die Küche ist nun um fast das Doppelte grös­ser als vorher und ganz anders organisiert, und auch der Selbstbedienungsbereich ist neu strukturiert. Auf der Terrasse mit 120 Plätzen wurden ein neuer Boden verlegt und ein Windschutz gegen Westen installiert.

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