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Ein weiteres Luftschloss?

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Ein weiteres Luftschloss?

Autor: Von CHRISTOPH NUSSBAUMER

Die Absicht, den Schwyberg wieder mit einer Bahnanlage zu erschliessen, ist ehrenhaft. Die Realisierung eines nachhaltigen und möglichst umweltverträglichen Tourismusprojekts im hintersten Teil des Schwarzseetales wäre sicher zu begrüssen. Vorläufig bestehen aber noch viele Zweifel, ob die neuste Idee auch tatsächlich und mit Erfolg umgesetzt werden kann. Die Skepsis kommt nicht von ungefähr. Denn der Schwyberg ist in den letzten Jahren zum Sinnbild für geplatzte Träume geworden.

Was wurde da seit dem Jahr 2000 nicht alles geplant. Von einer auskoppelbaren, gedeckten Zweier-Sesselbahn war die Rede, von einer Sommerrodelbahn, von Schneekanonen am unteren Südhang und von der Sanierung der Skilifte. Da standen ziemlich grosszügig bemessene IHG-Gelder und Kreditgutsprachen der Sensler Gemeinden in Aussicht. Die Fristen für die Eingabe der Baugesuche verstrichen aber ungenutzt. Trotz viel Engagement und gutem Willen verflüchtigten sich alle Pläne zu Luftschlössern.Jetzt aber soll es definitiv zur Sache gehen. Das noch junge Bahnunternehmen will dem Schwyberg zu neuer Betriebsamkeit verhelfen. So einfach wie es tönt, wird es aber nicht. Denn mit günstig erstandenem «Secondhand»-Material und abenteuerlich-undurchsichtigem Finanz- und Businessplan konnte noch keine stillgelegte Bahnanlage wieder erfolgreich in Betrieb genommen werden. Auch ein neu aufgebautes Bergrestaurant allein reicht noch nicht, um einen rentablen Betrieb der Bahnen zu gewährleisten. Vielmehr müsste die ganze Region hinter einem derartigen Projekt stehen. Wer weiss. Vielleicht vermag der Glaube in diesem Fall tatsächlich (Schwy-)Berge zu versetzen. Wenn nicht, macht die Vorstellung eines Wanderparadieses ohne Bahnanlage vielleicht in den Köpfen der Leute weiter an Boden gut.

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