Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein Werk mit Modellcharakter

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein Werk mit Modellcharakter

Seelsorgeeinheit der Stadt und Umgebung feierlich eröffnet

Der Zusammenschluss der deutschsprachigen Pfarreien der Stadt Freiburg und Umgebung zu einer einzigen Seelsorgeeinheit wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in Kraft gesetzt. Das Seelsorgeteam ist formell beauftragt.

Von WALTER BUCHS

Viele Gläubige, jung und alt, aus den Stadt- und Nachbarpfarreien strömten am frühen Samstagabend in die Kirche Christ-König, die als Hauptkirche für die katholische Pfarreiseelsorge Stadt Freiburg und Umgebung gewählt wurde. Die Bedeutung des zukunftsweisenden Schritts, der mit der Bildung einer pfarreiübergreifenden Seelsorgeeinheit zur Sicherstellung der Betreuung der deutschsprachigen Katholikinnen und Katholiken in der Agglomeration Freiburg gemacht wurde, ist mit einem feierlichen Gottesdienst unterstrichen worden.

«Wunder gibt
es immer wieder»

Bischofsvikar Kurt Stulz und acht weitere Priester standen der Messe vor, welche musikalisch und gesanglich vom Gemischten Chor St. Paul, dem Ökumenischen Chor sowie der Blasmusik «Union instrumentale» verschönert wurde. Der Vertreter des Bischofs gestand in seinen Begrüssungsworten, dass er im Laufe der Vorbereitungsjahre auch manchmal daran gezweifelt habe, ob die Seelsorgeeinheit auch zu Stande kommen werde Er sei deshalb umso froher, dass es nun so weit sei und bezeuge seine Dankbarkeit dafür zuerst Gott gegenüber.

Er bedankte sich dann bei den Seelsorgern, der Projektgruppe Administration unter der Leitung von Melchior Etlin, Marly, sowie bei den betroffenen Pfarreien. Mit der neuen Struktur, die «ein Werk mit Modellcharakter» in der Diözese werden könnte, seien «neue Schläuche für einen neuen guten Wein» angeschafft worden, stellte er in Anlehnung an das biblische Gleichnis fest.

Einsetzung des
Seelsorgeteams

Das Seelsorgeteam der neuen Einheit besteht aus Pfarrer Winfried Bächler, Leiter, Wendelin Bucheli, priesterlicher Mitarbeiter, sowie den Pastoralasisstenten Kathrin Meuwly und Florian Joos. Im Namen des Bischofs setzte Bischofsvikar Stulz diese vier Personen, die zu Beginn des Gottesdienstes um den Altar versammelt waren, in ihr Amt ein. Er legte ihnen ans Herz, «gute Verkünder der Frohbotschaft Jesu» zu sein.

In der Festpredigt setzte sich Pfarrer Winfried Bächler mit der Situation der Seelsorge und der Kirche in der Konsum-, Dienstleistungs- und Erlebnisgesellschaft auseinander. Auf die Frage, welchen Weg man dabei einschlagen solle, gab er zur
Antwort: «Wir müssen innerhalb der Kirche das Ziel im Auge behalten, das darin besteht, den Glauben zu bezeugen und ihn zum Ausdruck zu bringen.» Dies solle gemäss dem Motto geschehen, welches die neue Seelsorgeeinheit gewählt hat: «Zäme stah – vorwärts gah». Es gehe ihm dabei auch darum, entschieden für eine Kirche einzustehen, die «offen zur Gesellschaft und zur Welt ist». Dabei sei er sich allerdings bewusst, so Pfarrer Bächler, dass heute nicht die Zeit der Ernte, sondern jene der Saat ist.

Grussworte

Zum Schluss des Gottesdienstes stellte Laurent Passer, Pfarreipräsident Christ-König, fest, dass es bei den betroffenen Pfarreien viel Überzeugungsarbeit brauchte, bis die neue Struktur gutgeheissen wurde. Dass diese nun in Kraft gesetzt werden könne, erfülle ihn mit Genugtuung, Dies sei ein Zeichen dafür, dass in einer Gesellschaft im Umbruch auch die Kirche in Bewegung sein.

Beim anschliessenden Aperitiv vor dem Pfarrhaus, bei dem zuerst Ballons mit vielen Wünschen in den Himmel entlassen wurden, gratulierte ebenfalls Daniel de Roche, Präsident des Synodalrates der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg, den katholischen Mitbrüdern und Mitschwestern für den Mut. Auch in seiner Kirche sei in den letzten Jahren viel Strukturarbeit geleistet worden. Entscheidend sei für ihn, dass dies alles dazu beitrage, «zusammen der Welt ein Zeugnis des Lichtes Christi zu geben». Als Vertreter der weltlichen Behörden stellte Stadtammann Dominique de Buman schliesslich fest, dass die Pfarreien der Agglomeration der Entwicklung der zivilen Gesellschaft offensichtlich voraus seien. Verbunden mit dem Dank für diesen Schritt wünschte er, dass diese Neuorgani-sation der Kirche neue Chancen eröffne.

Mehr zum Thema