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Ein wichtiger Entwicklungsschwerpunkt

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Autor: karin aebischer

Der Düdinger Ammann Kuno Philipona und Gemeindeingenieur Jean-Frédéric Python erklären im Interview, weshalb das Gebiet in der Planungszone Bahnhof Nord und das Projekt «düdingenplus» für die Gemeinde von Bedeutung sind.

Wie wichtig ist das Gebiet Bahnhof Nord für Düdingen?

Kuno Philipona: Im Zusammenhang mit der Bautätigkeit der nächsten Jahre, die sich nach dem Grundsatz «Verdichtung nach innen» richtet, ist dieses Gebiet sehr wichtig für Düdingen. So gut wie dieses ist kein anderes Quartier an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Zudem ist es durch die Industriestrasse bereits erschlossen und liegt im Zentrum des Dorfes.

Jean-Frédéric Python: Dieses Gebiet ist ein Entwicklungsschwerpunkt für Düdingen sowie für die Agglomeration Freiburg. Dank den Visionen des Gemeinderates und den Anpassungen der raumplanerischen Rahmenbedingungen, die seit 2006 laufen, kann das Projekt jetzt umgesetzt werden.

Was für raumplanerische Änderungen sprechen Sie an?

Python: Das Gebiet soll von einer Industrie- und Gewerbezone in eine Mischzone umgewandelt werden. Diese sieht Wohnungen und Dienstleistungsbetriebe vor. Die Auflage der Zonenbestimmungen erfolgt am 4. Mai 2012, zusammen mit der Revision der Ortsplanung. Der Wegzug der Romag AG macht diese Umzonierung erst möglich.

Wird Düdingen durch die Realisierung von «düdingenplus» in kurzer Zeit stark wachsen?

Philipona: Nein, wir streben keine explosionsartige Entwicklung an. Es wäre schön, wenn das Projekt über zehn Jahre hinaus wachsen würde.

Python: Der Gemeinderat bereitet alles vor, damit die Realisierung etappenweise umgesetzt werden kann.

Welches Wachstum strebt die Gemeinde denn an?

Philipona: Ein Wachstum von 0,5 bis 1 Prozent pro Jahr. Auch mit der geplanten Entwicklung der Zone Bahnhof Nord bleibt das Wachstum moderat und wird diese Prognose im Durchschnitt nicht überschreiten.

Ist «düdingenplus» eine Konkurrenz zur Arbeitszone Birch?

Python: Ganz im Gegenteil, es ist eine gute Ergänzung. Im Birch sollen sich Produktionsstätten niederlassen, im Gebiet Bahnhof Nord sind Dienstleistungsbetriebe, Kleingewerbe und Wohnungen gefragt.

Philipona: Für mich ist es wichtig, dass sich in der Zone Bahnhof Nord personenintensive Dienstleistungsbetriebe ansiedeln. Industrielle Betriebe gehören in die Arbeitszone Birch.

Python: «düdingenplus» ist auch ein wichtiger Partner des geplanten Fernwärmenetzes. Das neue Quartier ist nötig, um die kritische Grösse für den Wärmeverbund erreichen zu können. Diese Vision deckt sich sehr gut mit dem Projekt «Nachhaltige Quartiere».

Wie ist Ihr Verhältnis zu den Anwohnern im Bereich der Industriestrasse?

Philipona: Der Gemeinderat hat mit den Anwohnern seit 2006 regelmässigen Kontakt. Es herrscht ein gutes Einvernehmen und das schätzen wir sehr. Man kann sogar von einer Zusammenarbeit mit den Anwohnern sprechen.

Und zu den Promotoren von «düdingenplus»?

Philipona: Das Verhältnis ist sehr gut. Der Gemeinderat steht voll und ganz hinter dem Projekt der Implenia Development AG.

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