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Ein wichtiger Sieg für die Union

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Angesichts des erneuten verletzungsbedingten Ausfalls von Nicole Schaller durfte Tafers-Freiburg am Sonntag mit den gewonnenen drei Punkten mehr als zufrieden sein. Während die Frauen der Union gegen das Team Argovia erwartungsgemäss ohne Sieg blieben, legten die Männer mit dem Gewinn aller drei Einzel den Grundstein zum Erfolg. «Es war wichtig, mit einem Erfolg ins neue Jahr zu starten», freute sich Assistenztrainer Stefan Dietrich. «Das ist gut für das Selbstvertrauen. Dass wir auch ohne unsere Teamleaderin Nicole gewinnen konnten, gibt Elan für die kommenden Aufgaben.»

Andreys Premiere

Bei ihren Siegen im Einzel profitierten die Freiburger davon, dass der Gegner ohne Hafiz Shaharudin antreten musste. Der malaysische Spielertrainer musste wegen einer Muskelzerrung, die er sich Ende November im Spiel gegen Yverdon-les-Bains zugezogen hatte, pausieren. Von seiner Verletzung im Schlagarm hat sich hingegen Kieran Merrilees erholt. Der Schotte gewann dank präzisem und geduldigem Spiel gegen den Malaysier Beryno Wong 21:7, 21:12. «Kieran hat mit diesem Sieg einmal mehr untermauert, wie wichtig er für uns ist», freute sich Dietrich über den Auftritt seines Legionärs.

Olivier Andrey, der im Hinspiel gegen Wong in zwei Sätzen verloren hatte, bekam es am Sonntag beim Rückspiel mit dem 19-jährigen Joel König zu tun. Der Routinier spielte dabei seine ganze Erfahrung aus und feierte seinen ersten Sieg als Vater. «Wir wussten nicht, ob Olivier gegen Argovia zum Einsatz kommen und wie viele schlaflose Nächte er in den Beinen haben würde», sagte Dietrich mit einem Schmunzeln. Der Nachwuchs kam schliesslich noch im alten Jahr, so dass der sechsfache Schweizer Meister mit einer feinen Leistung seinen Beitrag zum Sieg der Union besteuern konnte.

Auch der Schotte Josh Neil steuerte seinen Teil zum Erfolg bei. Der Brite setzte sich im Einzel problemlos in zwei Sätzen durch und behielt auch im Doppel an der Seite von Oliver Schaller die Oberhand. Das Duo Neil/Schaller lieferte eine solide Leistung ab ohne Exploit–mehr war gegen die inferioren Schmid/König allerdings auch nicht nötig. Neil rechtfertigte mit seinen beiden Siegen, dass die Union ihn für die Partie gegen Argovia von der Insel hat einfliegen lassen.

Überzeugendes Mixed

Vor dem abschliessenden Mixed lag Tafers-Freiburg damit 4:3 in Führung. Oliver Schaller, der Bruder der Nationalspielerin Nicole, und Tiffany Girona-Zaugg setzten sich im gemischten Doppel gegen Joel Gayle/Ayla Huser überraschend klar 21:15, 21:18 durch und sicherten der Union den vierten Sieg in der achten Meisterschaftspartie. «Die beiden haben ihr Spiel souverän durchgezogen», fand Stefan Dietrich lobende Worte. «Ich hatte nie Angst, dass sie den Match verlieren könnten.»

Abgesehen vom Mixed-Erfolg von Girona-Zaugg hatten die Frauen der Union gegen die Aargauer nichts zu lachen. NLB-Ersatz Sophie Marchesi wehrte sich im Einzel nach Kräften, blieb gegen Nationalspielerin Ayla Huser aber chancenlos. Im Doppel schafften es Zaugg/Larchenko-Fischer zweimal in die Verlängerung, mussten sich aber gegen das kraftvolle Spiel der perfekt eingespielten Schwestern Susanne und Yvonne Keller geschlagen geben (21:23, 25:27).

Schottin Egelstaff als Schaller-Ersatz

 Weil Nicole Schaller aufgrund ihrer Operation–sie musste sich wegen Verkalkungen ein Stück ihres Oberschenkelknochens entfernen lassen–noch mindestens drei Wochen nicht trainieren kann und der Union noch länger fehlen wird, haben sich die Vereinsverantwortlichen nach einem (valablen) Ersatz umgesehen. In der Person von Susan Egelstaff, der sechsfachen schottischen Meisterin, wurden sie fündig. «Ich habe sie noch nie spielen gesehen», sagt Dietrich. «Sie soll aber mindestens so gut sein wie Nicole. Allerdings hatte sie zuletzt nicht mehr so viele Auftritte mit dem schottischen Nationalteam. Was das genau bedeutet, werden wir sehen.»

Die 32-Jährige ist neben ihren Landsmänner Kieran Merrilees und Josh Neil sowie dem Engländer Gary Fox die vierte ausländische Verstärkung, die zum Kader der Union gehört. «Wir werden auch weiterhin maximal mit zwei Ausländern antreten», erklärt Assistenztrainer Dietrich. «Die Verpflichtung von Susan Egelstaff eröffnet uns aber mehr taktische Varianten. Die anderen Teams können so nicht einfach ihr Mixed stark machen, weil sie wissen, dass sie das Fraueneinzel sowieso gewinnen. Dadurch sind wir weniger gut auszurechnen.»

Telegramm

Tafers-Freiburg – Argovia 5:3 (10:6)

Männer. Einzel:Kieran Merrilees – Beryno Wong 21:17, 21:12. Olivier Andrey – Joel König 21:14, 21:18. Josh Neil – Pascal Knecht 21:10, 21:17.Doppel:K. Merrilees/O. Andrey – Joel Gayle/B. Wong 11:21, 9:21. J. Neil/Oliver Schaller – Roger Schmid/J. König 21:17, 21:14.Frauen. Einzel:Sophie Marchesi – Ayla Huser 7:21, 11:21.Doppel:Tiffany Girona/Anna Larchenko Fischer – Susanne Keller/Yvonne Keller 21:23, 25:27.Mixed:T. Girona/O. Schaller – A. Huser/J. Gayle 21:15, 21:18.

 

NLA. Rangliste:1. Uzwil 8/20. 2. La Chaux-de-Fonds 8/17 (35:29). 3. Tafers-Freiburg 8/17 (33:31). 4. St. Gallen 8/16 (33:31). 5. Uni Basel 8/16 (30:34). 6. Argovia 8/15. 7. Adliswil 8/14. 8. Yverdon 8/13 (28:36).

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