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Ein Widerspruch

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«Lebensqualität trotz Verdichtung» FN vom 29. Juli

 Lebensqualität trotz Verdichtung? Die Aussage, dass schöne Architektur nicht zu einer besseren Stadt führt, mag für Frau Zimmerli stimmen, für mich aber eindeutig nicht. Für mich ist schöne Architektur durchaus ein wesentlicher Gestaltungsbereich für eine bessere Stadt. Auch wenn nach Frau Zimmerlis Einschätzung viele Leute keine ästhetischen Fragen stellen, höre ich viele Menschen in meinem Umfeld, die dies sehr wohl tun.

Ich bedaure zutiefst, mit ansehen zu müssen, wie Teile unserer Stadt zunehmend durch unangemessene und unschöne Bauten verunstaltet werden. Beispiel? Equilibre: Bis heute kann ich keinen Befürworter, geschweige denn Bewunderer für diesen unpassenden, überdimensionalen, Licht und Sicht hemmenden und teilweise sogar unzweckmässigen Kubus (oder Klotz?) finden. Ehrlicher und selbstkritischer wäre es doch zu sagen: Ja, wir stehen vor einem Widerspruch. Unser Bevölkerungswachstum und der gleichzeitige Wunsch, die Zersiedelung zu stoppen und die Lebensqualität zu erhalten, stellen uns vor grosse Herausforderungen, denen auch die modernste und fortschrittlichste Architektur häufig nicht gewachsen ist.

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