Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Ein Wunder ist geschehen»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Ein Wunder ist geschehen»

Grosse Freude über eine gelungene Sammelaktion

In Indien will sie eine Schreinerschule eröffnen. Die 22-jährige Primarlehrerin Caroline Glutz hat das Projekt vor ein paar Wochen bekannt gemacht. Nun hat sie die 30 000 Franken quasi bereits zusammen.

Von IRMGARD LEHMANN

«Es ist ein Wunder geschehen. Einfach ein grosses Wunder.» Diesen Satz wiederholte die junge Primarlehrerin aus dem freiburgischen Vallon immer wieder. Die 22-Jährige kann es kaum fassen, dass ihr in so kurzer Zeit «so viel Geld zugeflogen ist».

Spenderin gibt 20 000 Franken

Mitte Juli haben die FN das Projekt von Céline und Caroline Glutz vorgestellt. Nachdem die beiden Schwestern nach einem freiwilligen Arbeitseinsatz in einem indischen Heim für Strassenkinder in die Schweiz zurückgekehrt waren, entschlossen sie sich, sich für direkte Hilfe zu engagieren. Sie lancierten zwei Sammelaktionen. Die eine galt der Patenschaft für Strassenkinder (30 Franken pro Monat) in der südindischen 6-Millionen-Stadt Secunderabad/Hyderabad und die andere der Schreinerschule, die in unmittelbarer Nähe des Heims errichtet werden soll. Caroline Glutz will damit die Erinnerung an ihren langjährigen Freund Laurent Parvex, der Schreiner war und anlässlich eines Besuchs in Indien plötzlich verstarb, wachhalten. Das Projekt wird ebenfalls von der Mutter des Verstorbenen unterstützt.

«Zurzeit wird das Haus gebaut, und wenn alles gut geht, können die ersten Schreinerlehrlinge bereits im Herbst 2004 einziehen», freut sich die junge Frau. Die benötigten 30 000 Franken für Maschinen und Investitionen hätten sie (Céline und Caroline Glutz sowie Marianne Mäder) sozusagen zusammen.
«Der Artikel in den FN hat ein ungeahntes Echo ausgelöst», gesteht sie. Kurz nachdem der Bericht (Montag, 14. Juli) in den FN erschienen sei, habe sie von einer Frau aus Villars-sur-Glâne einen Telefonanruf erhalten. Die Frau habe sie gebeten, kurz vorbeizukommen. «Ich traute meinen Augen nicht. Ganze 20 000 Franken hat sie mir überreicht.» Caroline Glutz kann es nicht fassen. «Alles wegen den FN», meint sie. Auch unzählige Patenschaften seien eingegangen. «Und viele, viele Telefone . . .»

Leiter des Heims für Strassenkinder in Schmitten

Doch damit ist die Arbeit nicht getan. Denn nebst den Investitionskosten braucht es finanzielle Unterstützung für die Schule und die Ausbildung. Daher gehen die beiden Schwestern weiterhin auf «Werbetour».

Am Samstag und Sonntag werden sie das Projekt in der Pfarrkirche Schmitten vorstellen. Anwesend sein wird ebenfalls der Pater «Father
Anand», Leiter des Heims für Strassenkinder «Don Bosco». Zusammen mit Pfarrer Francis Ducret wird er den Gottesdienst abhalten und über die Arbeit in Indien informieren.

Mit einer Diaschau werden die zweisprachigen Glutz-Schwestern am Sonntagabend ebenfalls im Pfarrhaus von St-Aubin antreten.

Pfarrkirche Schmitten, Samstag, 20. September, um 19.00 Uhr, und Sonntag, 21. September, um 10.30 Uhr: Information über das Heim für Strassenkinder in Indien.

Meistgelesen

Mehr zum Thema