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Ein Wunderkind lässt die Familienfassade bröckeln

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Mit Roger Vitracs Gesellschaftsfarce «Victor oder Die Kinder an der Macht» startet «Theater in Freiburg» am Dienstag in die neue Saison. Das surrealistische Stück aus dem Jahr 1928 handelt von dem boshaften Wunderkind Victor, der an seinem neunten Geburtstag schon fast zwei Meter gross ist. Zur Geburtstagsfeier versammeln sich nebst Victor und seinen Eltern Victors Freundin Esther und deren Eltern sowie ein General, der ein alter Freund der Familie ist. Das Fest missglückt gründlich, denn die Kinder übernehmen das Regiment, terrorisieren die Erwachsenen und provozieren einen Skandal nach dem anderen, etwa, indem sie die Affäre zwischen Victors Vater und Esthers Mutter aufdecken. Die Fassade des gutbürgerlichen Familienfriedens fällt in sich zusammen.

Mit dem Stück schuf der Franzose Roger Vitrac eine bitterbös-groteske Parodie auf die biederen Salonstücke seiner Zeit und schreckte auch nicht vor Themen zurück, die im damaligen Frankreich sensibel waren: von der heilen Welt der Familie über den gerechten Krieg bis zum moralischen Anspruch der Kirche.

cs

Equilibre, Freiburg. Di., 2. Oktober, 19.30 Uhr.

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