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Ein Zeichen für eine saubere Gemeinde

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Samstagnachmittag auf dem Platz des Werkhofs zwischen Giffers und Tentlingen: Es herrscht reger Betrieb, etwa zwanzig Jugendliche sind dort versammelt. Sie alle gehören zum Leiterteam der Jubla Giffers-Tentlingen und wollen sich heute für ihre Gemeinde engagieren. Irene Vonlanthen von der Umweltschutzkommission der Gemeinde verteilt den jungen Männern und Frauen Handschuhe, dazu gelbe Westen und Plastiksäcke mit der «Clean-up-Day»-Aufschrift. Anschliessend teilt sie die Jugendlichen in fünf Gruppen auf, die innerhalb von zwei Stunden Giffers und Tentlingen von herumliegendem Unrat befreien sollen.

Irene Vonlanthen war es, die das Leiterteam der Jubla auf dieses nationale Projekt aufmerksam gemacht hatte. Auf Anfrage bekam sie sofort eine Zusage vom Leiterteam. «Heute wäre noch der nationale Werbetag der Jubla gewesen, aber wir haben beschlossen, lieber beim Clean-up-Day mitzuwirken», sagt Nathalie Kolly, eine der teilnehmenden Leiterinnen. «Wir wollen uns für die Gemeinde engagieren, deswegen haben wir uns für die Aufräumaktion entschieden», ergänzt Karin Jungo.

Nicht ganz ungefährlich

Mit Zehn-Liter-Plastiksäcken ausgerüstet, verteilen sich die Helfer über die beiden Dörfer. Karin und Nathalie wurden mit zwei weiteren Frauen eingeteilt, um die Hauptstrasse von der Fromatt bis nach Tentlingen zu säubern. Nicht ganz ungefährlich, die Autos fahren hier 80. «Hier wäre es schwierig, noch auf unsere Jubla-Kinder aufzupassen. Deswegen sind heute nur wir Leiter unterwegs», sagt Claire Rappo.

Vor einer Woche erst ha- be der Landwirt, dem die Felder hier gehören, an der Strasse bereits etwas aufgeräumt. Trotzdem finden sie noch immer viel Abfall am Randder Strasse. Zigarettenstummelund Getränkedosen sind häufig, aber auch alle Arten Plastikverpackungen und Karton liegen entlang der Hauptstrasse. Die Aufräumgruppe ist sich sicher: Diese Dinge muss jemand beim Vorbeifahren aus dem Auto geworfen haben. Und alle stellen sie sich die Frage: Denken die Leute nicht nach, bevor sie das tun?

Unbelehrbar?

Dass die Aufräumaktion nachhaltig etwas bringt, bezweifeln die Leiterinnen der Gruppe Hauptstrasse. «Vielleicht wird hier in einer Woche wieder genau gleich viel Müll liegen», sagt Stefanie Egger, «aber darum geht es auch gar nicht. Wir wollen einfach ein Zeichen setzen, das beweist,dass wir unsere Gemeinde sauber halten wollen.»

Clean-up-Day: Gemeinsam gegen Littering

D er Clean-up-Day war ein gesamtschweizerischer Anlass. Über 300 Aufräumaktionen aller Art fanden am Freitag und Samstag statt. In Freiburg waren es vier. Neben der Jubla lancierten auch Unternehmen wie McDonalds und Lidl eine Aktion. Insgesamt sollte so ein Zeichen gesetzt werden, dass man doch etwas tut gegen Littering. Das Jubla-Leiterteam von Giffers-Tentlingen ist sich jedoch sicher, dass mit dieser Aktion noch nicht alles getan ist: «Man muss die Leute allgemein sensibilisieren, dass sie nicht einfach alles auf den Boden werfen sollten. Solange die Leute nicht mehr darauf achten, ihren Abfall korrekt zu entsorgen, wird es immer Littering geben.» tp

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