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Ein zukunftweisendes Solardach

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Autor: Karin aebischer

Noch ist die «Arche» an der Hauptstrasse in Bösingen gegenüber dem Restaurant drei Eidgenossen im Bau. «Der Rohbau ist beendet. Gegenwärtig werden die Unterlagsböden eingezogen», informiert die Kirchgemeindepräsidentin Cornelia Gerster. Die Einweihung der «Arche» ist im Spätherbst dieses Jahres geplant. Schon fertiggestellt ist hingegen das Solardach des Gebäudes. «In die Dachkonstruktion ist eine moderne Photovoltaikanlage integriert», erklärt Markus Stebler von der Sika Sarnafil AG.

Sauberer Energielieferant

Was das Solardach des reformierten Kirchzentrums von anderen Solardächern unterscheidet, ist, dass die Solarpanels direkt in die Dachhaut integriert wurden. «Es gibt bei Solardächern drei verschiedene Bauweisen. In Bösingen sprechen wir von einem flachdachintegrierten Solardach», präzisiert Stebler. Dies sei das erste in der deutschen Schweiz und zukunftsweisend für weitere Projekte. «Die Photovoltaikanlage leistet einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Klimaschutz. Sie liefert unauffällig und ästhetisch saubere Energie», sagt er.

Viel Energie auch bei wenig Sonne

Aufgrund der Mindestneigung von drei Grad für die Selbstreinigung des Daches sei eine Ausrichtung nach Süden nicht zwingend nötig. Entsprechend zeichne sich das Solardach durch eine überdurchschnittliche Energieleistung auch bei niedriger Sonneneinstrahlung aus. Weil die Photovoltaik-Hochleistungsmodule nahezu temperaturunabhängig arbeiten, habe auch die Erwärmung der Solarzellen praktisch keine Leistungsreduktion zur Folge.

Der produzierte Solarstrom wird von der Bauherrschaft ins öffentliche Stromnetz eingespiesen, wofür sie eine Einspeisevergütung erhält. Mit der kostendeckenden Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien, die ab dem 1. Januar 2009 fliessen wird, ist laut Markus Stebler mit einem weiteren Schub an Solardächern zu rechnen.

Die Gebäudekosten der «Arche» sind gemäss dem Architekten Manfred Schafer ohne Landkosten auf 2,3 Millionen Franken zu beziffern. Für die Solaranlage wurde ein Zusatzkredit in der Höhe von 90 000 Franken gesprochen.

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