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Einbahn-Basketball im St. Leonhard

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Autor: Frank Stettler

«Wir hatten keine gute Vorbereitung auf dieses Spiel», sagte Starwings-Coach Danijer Ergic beinahe entschuldigend bereits vor dem Match. Wohl ahnend, was da folgen würde. «Teilweise hatte ich nur sechs Spieler im Training. Optimale Bedingungen sind etwas anderes.» Nach dem Exodus der Ex-Freiburger um Trainer Koller, Wegmann, Jaquier und Sloan fliegen die Starwings in dieser Saison nicht mehr ganz so hoch wie auch schon. Rang 7 in der Meisterschaft ist Beleg dafür. Allerdings beklagen die Basler auch viel Verletzungspech.

Null Spannung

Vernard Hollins konnte gerade mal drei komplette Spiele bestreiten, Landsmann Alex Thompson ist angeschlagen. Hinzu kommt, dass der Ersatzausländer Ron Yates nun bei Monthey die Korbnetze stopft. Wahrlich keine guten Voraussetzungen, um ein Olympic, das bis auf die Niederlage gegen die Lugano Tigers in der neuen Halle sämtliche Spiele mit über 30 Punkten Differenz gewonnen hat, zu ärgern.

Und weil Wunder – auch im Basketball und besonders im schweizerischen – nur ganz selten geschehen, kamen die 800 Zuschauer dann auch nicht in den Genuss einer spannenden Partie. Nach acht Minuten führten die Hausherren 23:9. Das wars dann auch schon. Zum einen lag dies am grundsoliden Spiel der Freiburger, zum anderen, wie erwähnt, an den schwächelnden Baslern, die einzig auf das Duo Tony McCrory/Tony Brown zählen konnten. Hollins blieb das ganze Spiel über angeschlagen auf der Bank, Thompson spielte nur auf einem Bein.

So wird es beim Team der Starwings schnell einmal zappenduster. Olympic freilich brauchte dies nicht zu kümmern. Unter den Körben dominierten Oli Vogt und Steve Smith wie gehabt, Stefan Petkovic und Jonathan Kazadi zogen die Fäden im Spiel, und als kleines Plus zeigte der aus der Akademie hervorgegangene Ian Savoy wohl seine beste Leistung im Fanionteam.

Savoy setzt sich in Szene

Savoy, der von der Verletzung von Tresor Quidome profitiert und so zu mehr Einsatzminuten kommt, wurde nicht unverdient zum besten Spieler der Partie gewählt, obwohl beispielsweise Smith ebenfalls eine hervorragende Performance bot. «Diese Auszeichnung wird mich bei den Teamkollegen etwas kosten. Aber egal, ich freue mich über diese Anerkennung», sagte das Freiburger Eigengewächs – Nachwuchs, den Basels Ergic auch gerne in seinen Reihen hätte. «Ich muss Olympic gratulieren. Nicht zuletzt für seine Arbeit mit der Akademie. Man sieht, dass sich diese Mühen lohnen.» Er wäre schon froh, wenn er genügend Spieler für ein sinnvolles Training haben würde, so Ergic weiter, «denn momentan ist unser Training eines NLA-Clubs unwürdig. Ich habe den Vorstand gebeten, während der Weihnachtspause noch einen Spieler zu holen. Mehr kann ich nicht tun.» Probleme, die Olympic-Trainer Damien Leyrolles nicht kennt. «Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Sie ist diese Partie konzentriert und motiviert angegangen und hat nie nachgelassen.» Damit stehen die Freiburger, welche die letzten vier Ausgaben des Liga-Cups gewonnen haben, im Final-Four-Turnier vom 5./6. Februar in Clarens. Gegner im Halbfinal wird dann Vacallo sein, das seinerseits Boncourt keine Chance gelassen hat. Im zweiten Halbfinal werden sich Monthey und Lugano gegenüberstehen.

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