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Einblick in die Berufswelt der Groupe E

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Sie lesen eine Sonderseite mit Artikeln von Schülerinnen und Schülern, die für die FN als Reporter im Einsatz standen. Im Rahmen des Projekts «Zeitung in der Schule» schreiben rund 750 Kinder aus 24 Deutschfreiburger Primarschulen nebst einer Klasse aus der Sonderschule Les Buissonnets Zeitungsartikel. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der FN mit drei Wirtschaftspartnern und dem deutschen Bildungsinstitut IZOP.

Heute:

Die Klasse 7H B aus Tafers besuchte das Plexus-Gebäude von Groupe E in Granges-Paccot. Sie tauchte in die Berufswelt des Freiburger Energieversorgers ein und interviewte vier Fachleute: den Sicherheitsexperten, die Juristin, die Sekretärin und den Netzwerkspezialisten.

cz

 

Groupe E versorgt rund eine halbe Million Menschen in den Kantonen Freiburg, Neuenburg, Waadt und Bern mit Strom. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Granges-Paccot und beschäftigt rund 1500 Mitarbeiter.

Der Sicherheitsexperte

Sicherheit ist ein grosses Thema bei Groupe E. Sie ist wichtig, weil viele Mitarbeiter unter Spannung arbeiten. Den Sicherheitsexperten ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter am Ende des Tages wieder gesund nach Hause gehen können. Unter Spannung zu arbeiten ist gefährlich, da es Stromschläge oder im schlimmsten Fall einen Kurzschluss mit Brandfolgen geben kann. Aber dank der Sicherheitsausrüstung der Mitarbeiter kommt das selten vor. Zu einer Sicherheitsausrüstung gehören unter anderem ein Helm, Handschuhe, ein Schutzanzug, eine Brille und Schuhe, die vorne aus Metall sind – wenn etwas darauf fällt, passiert nichts. Die Mitarbeiter besitzen auch besondere Werkzeuge, mit denen sie unter Spannung arbeiten können. Falls trotzdem jemand verletzt wird, kommt ein Sanitäter, und im schlimmsten Falle kommt der Arbeiter ins Spital. Später wird überprüft, ob der Arbeiter richtig geschult wurde oder ob es ein Eigenfehler war. Nebenbei muss der Sicherheitsexperte immer auf dem Laufenden sein bei den Gesetzen: So kann er die Arbeiter sofort informieren, wenn es ein neues Sicherheitsgesetz gibt.

Die Juristin

Damit bei Groupe E keine Regeln gebrochen werden, hat das Unternehmen eine Juristin angestellt. Wenn es sie nicht gäbe, dann wäre es schwierig, alle Regeln zu beachten, die es bei den Projekten gibt. Zurzeit gibt es zwei grosse Projekte bei Groupe E zur Erhöhung der Energieproduktion: Das erste Projekt besteht darin, einen Tunnel vom Schiffenensee zum Murtensee zu bauen und das dorthin geleitete Wasser zu turbinieren. Die Juristin muss schauen, dass das Grundwasser nicht verschmutzt wird, und sie sorgt dafür, dass der Lebensraum der Tiere nicht beeinträchtigt wird.

Das zweite Projekt geht darum, Windräder zu bauen. Hier muss sie darauf achten, dass der Standort niemanden stört. Ihre Aufgabe bei solchen Projekten ist es, die rechtlichen Fragen zu beantworten und bei Problemen aktiv mit dem Projektleiter nach Lösungen zu suchen. Sie liest die Gesetze und studiert, wie man neue Gesetze umsetzen könnte. Für sie ist jeder Tag anders und abwechslungsreich. Das Schwierige an diesem Beruf ist es, dass sie nie weiss, ob ihre Antwort zu 100 Prozent stimmt.

Der Empfang

Am Empfang arbeiten drei Mitarbeiterinnen. Jede muss Deutsch und Französisch sprechen. Die Sekretärin nimmt das Telefon ab. An einem Tag hat sie ungefähr 200 Telefonate. Wenn es einen Stromausfall gibt, sind es schon mal 700 Telefonate. Ausserdem begrüsst sie die Kunden und bietet ihnen Kaffee oder Tee an. Sie muss immer fröhlich wirken, weil die Kunden sich wohlfühlen sollen. Der Kunde ist schliesslich König. Das Schöne am Beruf ist, dass immer etwas los ist. Denn jeder Tag ist anders. Zudem ist man immer mit Personen in Kontakt.

Ausser ums Telefonieren und Kundenbegrüssen kümmert sich der Empfang noch um viel anderes. Bei einer Geburt eines Babys oder einer Pensionierung machen sie Geschenke oder schicken einen Brief. Sie reservieren Zimmer für Sitzungen. Wenn es einen Stromausfall gibt, wird auf einem Blatt nachgeschaut, wer für diesen Bezirk verantwortlich ist. Diese Person wird danach angerufen.

Der Netzwerkspezialist

Der Netzwerkspezialist schaut, dass jedes Haus mit Strom versorgt ist. Wenn jemand ein Haus bauen will, schaut der Netzwerkspezialist, von wo er Elektrizität nehmen kann. Er besitzt ganz viele Pläne. Die helfen ihm, den Überblick zu behalten, wo bereits Leitungen liegen. Manchmal muss er, um an Elektrizität zu kommen, auf dem Grundstück des Nachbarn Löcher bohren. Der Netzwerkspezialist bestellt die Geräte und das Material, das benötigt wird, um die Kabel zu verlegen. Er legt für jedes Projekt einen Ordner an, in den er alle Informationen einträgt.

Aber wie kommt der Strom eigentlich zu uns? Am Anfang der Stromversorgung steht die Quelle, das Kraftwerk. Der Strom kommt vom Kraftwerk ins Übertragungsnetz, in die Hochspannungsleitungen. Nach dem Hochspannungsnetz geht der Strom in den Transformator und wird das erste Mal reduziert. Nach dem Reduzieren wird der Strom im Verteilernetz verteilt und wird erneut reduziert. Vom Verteilnetz gehts weiter in das Mittelspannungsnetz, das zu Dörfern und Städten führt. Von da aus geht es weiter über einen Transformator ins Niederspannungsnetz und zuletzt zu uns in die Häuser und in die Steckdose. Dieser letzte Schritt wird vom Netzwerkspezialisten geleitet.

«An einem Tag hat die Sekretärin ungefähr 200 Telefonate. Wenn es einen ­Stromausfall gibt, sind es schon mal 700 Telefonate.»

Zisch

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