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«Eine andere Art von Arbeiten»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Eine Keramikschale in der Form eines Apfels, eine Serie Schwarz-Weiss-Fotografien von verschiedenen Bäuchen oder ein Anhänger einer Halskette, der einen Zauberhut mit einem Hasen zeigt: Diese und viele andere Kunstwerke sind seit gestern im Espace 25 an der Perollesstrasse in Freiburg ausgestellt. Geschaffen haben sie Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren. Während eines Jahres haben sie sich im Rahmen der Maxi Beaux Arts mit einer künstlerischen Technik wie der Fotografie, dem Zeichnen und Malen, der Schmuckherstellung, der Keramikproduktion, der Gravur oder dem Kino auseinandergesetzt.

Vorher überlegen

Nicht nur wegen des Erwerbs neuer künstlerischer Techniken seien die Maxi Beaux Arts wertvoll, sagt Martine Wolhauser, die das Fotografie-Atelier geleitet hat, gestern vor den Medien. «Es ist eine andere Art von Arbeiten.» So gebe es zum Schluss keine Benotung, sondern eine Ausstellung der Werke. Zudem würden sich die Jugendlichen des Aufwands bewusst, der hinter solchen Werken stehe. «Gerade im Bereich der Fotografie sind sie sich gewöhnt, dass alles einfach geht.» Mit Digitalkameras und iPhones könnten Jugendliche problemlos Bilder machen und wieder löschen, wenn diese nicht gut sind. Im Atelier hätten sie hingegen mit Filmen gearbeitet, die sie selbst entwickelten. «So können sie nicht einfach abdrücken, sondern müssen sich im Vorfeld überlegen, was genau sie abbilden möchten.»

 Auch im kommenden Schuljahr haben Jugendliche aus Freiburg und der Agglomeration wieder die Möglichkeit, sich für 300 Franken ein Jahr lang künstlerisch zu betätigen. Angeboten werden sieben Ateliers; zu den sechs bisherigen kommt das Atelier «Skulptur». Erstmals bieten die Maxi Beaux Arts auch im Juli den einwöchigen Kurs «Textile Kreationen» an, «für diejenigen, die nicht in die Ferien gehen», sagte Präsidentin Giovanna Garghentini Python.

Einschreibungen:www.maxibeauxarts.ch

Kleine Künstler: Ausstellung nach Farben geordnet

N icht nur die Jugendlichen, auch die Freiburger Primarschulkinder waren im letzten Schuljahr künstlerisch tätig. Die «Schule der kleinen Künstler», die von der Schuldirektion der Stadt Freiburg organisiert und finanziert wird, umfasst zwei Bereiche: die Bühnenkünste und die visuellen Künste. Was die 117 kleinen Künstler im vergangenen Jahr geschaffen haben, zeigen sie in der Ausstellung «Couleurs/Farben». Wie der Titel besagt, ist die Ausstellung nach Farben gegliedert; bei jeder Farbe sind Werke aus verschiedenen Ateliers wie Zeichnen, Keramik, Metallskulptur, Comics, Video und Trickfilm zu sehen. «Es ist immer wieder eine Überraschung, wie weit die Vorstellungskraft der Kinder geht», sagt Marco Müller, deutschsprachiger Verantwortlicher den FN. rb

Altes Bürgerspital, Spitalgasse 2, Freiburg. Do., 12. Juni, bis Mi., 25. Juni (ausser 19. bis 22. Juni), jeweils von 13 bis 18.30. Am 14. und 15. Juni finden um 11 und 16 Uhr Vorführungen der Bühnenkünste statt.

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