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«Eine Anerkennung unserer Arbeit»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Wir sind alle Gewinner», sagt Hans-Jörg Mihm einen Tag nach der Preisvergabe des Unternehmernetzwerks Swiss Venture Club (SVC) (siehe FN vom Donnerstag). Dass Extramet Platz vier erreicht hat, ist für den Firmenchef kein Grund für eine traurige Miene. Allein die Tatsache, mit fünf anderen Firmen aus über 200 Unternehmen für den Final nominiert gewesen zu sein, sehe er als Erfolg. Als die Anfrage des SVC gekommen war, eine Präsentation einzureichen, habe er diese als Chance für eine Standortbestimmung gesehen. Die zwölf Kriterien, die erfüllt sein mussten, waren für die 13-köpfige Jury die Grundlage für ihren Entscheid.

«Die Finalteilnahme ist eine Anerkennung unserer Arbeit und ein Ansporn, uns noch weiter zu verbessern», sagt er. Das Lob gibt er direkt seinen Mitarbeitern weiter. Die Extramet beschäftigt am Standort Plaffeien 180 Mitarbeiter, weltweit sind es 230. «Es ist eine Teamarbeit, ein Gemeinschaftswerk, nur wenn jeder mithilft, haben wir Erfolg». Dies galt vor allem auch in den letzten Jahren, als es dem Plaffeier Unternehmen weniger gut ging. Weil die Aufträge aus der Automobilindustrie eingebrochen waren, musste es 2009 Kurzarbeit einführen und im Mai 2013 gar 13 Stellen streichen. Dieses Tief hat die Firma überwunden. «Heute stehen wir hervorragend da», sagt Hans-Jörg Mihm. Die Firma habe ein sehr gutes Betriebsjahr 2014 hinter sich. Der Betrieb sei ausgelastet und die Auftragsbücher voll. Der tiefe Kurs des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro könne Extramet verkraften. «Durch faire Verhandlungen mit Lieferanten und Kunden sowie durch kleine Anpassungen in der Gewinnmarge», erklärt der Firmenchef. Diesen leichten Margenverlust nehme er gerne hin, wenn sich das Unternehmen dadurch im Markt behaupten könne. Das sei nicht immer leicht, weil einige europäische Mitbewerber mitmischen. «Aber bis jetzt ist es fair abgelaufen.» Der «Euroschock» sei also für Extramet kein Schock gewesen, weil er zu erwarten war und sich das Unternehmen darauf eingestellt habe. Extramet, grösster Arbeitgeber im Senseoberland, ist führender Schweizer Hersteller von sogenanntem stranggepresstem Hartmetall.Die Hightech-Produkte aus Plaffeien kommen unter anderem bei der Bearbeitung von Autos und Triebwerken von Flugzeugen zum Einsatz. «Wir versuchen laufend, unsere Prozesse zu optimieren und neue Applikationen zu entwickeln, um zusätzliche Märkte zu erschliessen, etwa im Bereich Medizinaltechnik, Lebensmittelindustrie oder LED.» Das sei eine grosse Herausforderung. «Doch ich bin absolut zuversichtlich», so Direktor Hans-Jörg Mihm. Rentabilität, Flexibilität, Kundenleistung und Nachhaltigkeit sind die vier Pfeiler, auf die er sich stützt. Beim letzten Punkt sind ihm auch die unternehmerische Verantwortung und die Nachhaltigkeit gegenüber dem Personal und gegenüber der Umwelt ein Anliegen. «Es geht auch um gelebte Werte.»

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