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Eine Auenlandschaft für Kinder in Kerzers

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«Der Auenspielplatz ist ein Traum für Kinder, aber ein Albtraum für Eltern», sagt Caspar Bijleveld, Direktor des Papilioramas in Kerzers, und lacht. Denn beim Spielen auf dem Spielplatz würden die Kinder garantiert nass. Pünktlich zu Beginn der Herbstferien in Kerzers habe das Papiliorama den neuen Spielplatz eröffnet.

 

 70 Tonnen Gestein

«Für Kinder ist die Landschaft mit Gesteinsbrocken, Kieshalden und kleinen Bächlein ein natürliches Spielparadies», sagt Bijleveld. Sie könnten Bäche stauen und umleiten oder Wasserräder zum Laufen bringen. Der Auenspielplatz sei mit rund 70 Tonnen Gestein aus Müntschemier angelegt worden und werde noch mit rund 60 Gehölzarten bepflanzt. Laut dem Gärtner des Papilioramas, Michael Känel, repräsentiere der Spielplatz einen typischen Weichholz-Auenwald mit Silber- und Purpurweiden oder Weisspappeln. Den Zaun aus Kastanienholz sollen künftig Hopfenstauden begrünen. Rund 20 verschiedene Gehölzarten seien typisch für einheimische Auenlandschaften.

Gleich neben dem Spielplatz entwickelt sich künftig eine echte Auenlandschaft. Dies sind Gebiete, die regelmässig durch den natürlichen Lauf des Wassers verändert werden. Die Uferlandschaften von Bächen und Flüssen bieten unterschiedlichste Standortbedingungen mit trockenen und mageren Stellen, die aber auch immer wieder überschwemmt werden können. «Deshalb bieten sie Lebensraum für die Pioniere und Überlebenskünstler unter den Pflanzen, die mit den kargen Verhältnissen ebenso wie mit gelegentlichen Überschwemmungen klarkommen», so Bijleveld. Beispiele dafür seien die Erle, verschiedene Weidenarten oder Sauergräser.

Zwergschnepfe ist schon da

Für die Auenlandschaft sei eine natürliche Quelle, die in der Nähe des Papilioramas entspringt, an die Oberfläche geholt worden. Das sogenannte Silberbächli sei diesen Sommer renaturiert worden und soll sich künftig wieder selber seinen Weg durch das Gelände bahnen und die Landschaft immer wieder verändern.

Auch typische Auenbewohner wie der Kammmolch und die Gelbbauchunke sollen sich wieder ansiedeln. Die Zwergschnepfen und der Eisvogel haben den neuen Lebensraum beim Papiliorama in Kerzers bereits entdeckt. emu

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