Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Eine Ausstellung in zehn Vully-Weinfässern

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Schweiz Tourismus stellt 2014 unter das Motto «Aussichten» (siehe Kasten). Eine der schönsten Aussichten der Schweiz gibt es vom Mont Vully aus, obwohl der höchste Punkt nur knapp 200 Meter über dem Seespiegel des Murtensees liegt. Davon ist Christian Vessaz, Präsident der Winzer im Vully, überzeugt, und deshalb haben die Winzer zusammen mit Vully Tourismus kurzerhand eine Ausstellung mit dem Titel «Panorama Mont Vully, zwischen Natur und Geschichte» organisiert.

Eine Koproduktion

«Der Mont Vully ist bei Schweiz Tourismus unter den schönsten Aussichtspunkten der Schweiz aufgeführt, und das haben wir eigentlich auch gar nicht anders erwartet», sagte Vessaz anlässlich der Präsentation der Ausstellung gestern mit einem Lächeln im Gesicht. Und deshalb hätten Vully Tourismus, die Gemeinden, der Gewerbeverein und die Winzer zusammen entschieden, eine Ausstellung zum Thema «Aussichten» auf dem Mont Vully zu machen. Die temporäre Installation umfasst zehn Weinfässer, die auf dem Panoramaweg beim Parkplatz auf dem Mont Vully stehen. Jedes der Weinfässer hat ein kleines Guckloch, durch das Spaziergänger jeweils kurze Informationen zu einem Vully-Thema lesen können. Die zehn Themen reichen von den ersten Siedlungen der Kelten bis zu aktuellen Themen rund um den Weinanbau.

Aussichten und Einsichten

«Auf dem Parcours mit den Weinfässern sieht man einerseits das Panorama vom Vully aus, und gleichzeitig geben die Informationen in den Fässern eine Art Panorama über die Geschichte und die Arbeit der Winzer wieder», so Vessaz. Die Themen erstrecken sich dabei von den Juragewässer-Korrektionen, welche für die Region und auch den Weinbau eine grosse Rolle spielten, über das Thema Festungen, welches wie der Wein einfach zum Vully gehört, bis zur Geologie des Mont Vully und dessen Einfluss auf den Weinbau. Im letzten Fass ist das «richtige» Panorama dann auch noch tatsächlich zu sehen. Eine transparente Scheibe erlaubt nämlich die Aussicht durch das Gluckloch Richtung Murten.

Die ersten Reaktionen seien positiv gewesen. So hat etwa Sylviane Pleines Morel, die Leiterin von Vully Tourismus, bereits viele Spaziergänger beobachtet, die jeweils interessiert durch und in die Weinfässer geschaut haben. Die temporäre Ausstellung mit den zehn Fässern ist ein einfaches Konzept und wurde bewusst schlicht gehalten. «Die Ausstellung ist so einfach und unkompliziert, wie wir es hier sind», sagte Vessaz, und es brauche eigentlich nicht mehr. Dass aber auch einfache Sachen ihre Tücken haben können, mussten die Organisatoren bereits nach wenigen Tagen feststellen. «Das regnerische Wetter hat zu viel Feuchtigkeit in den Holzfässern hinterlassen und die Info-Tafeln im Innern beschlagen», sagte Vessaz. Deshalb mussten die Weinfässer geöffnet und gelüftet werden. Die Fässer sind jetzt wieder trocken, und Vessaz hofft, dass sie es bis zum Ende der Ausstellung im Herbst auch bleiben. Die Panorama-Ausstellung ist bis am 31. Oktober geöffnet.

 

Kampagne: Die schönsten Aussichtspunkte

D as Motto von Schweiz Tourismus der diesjährigen Sommerkampagne heisst «Aussichten». Dabei werden in Broschüren und auch digital die schönsten Aussichtspunkte der Schweiz beworben. Bergbahnen und Aussichtspunkte gehören gemäss Schweiz Tourismus zu den beliebtesten Attraktionen für Touristen. Dass auch der Mont Vully zu den 100 beworbenen schönsten Aussichten dazugehört, beweist, dass es nicht immer ein Viertausender sein muss, um ein spektakuläres Panorama zu bestaunen. Der Mont Vully liegt auf einer Höhe von 653 Metern über Meer. tk

Mehr zum Thema