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Eine Begegnung des Chorgesangs

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Amateurchöre aus der ganzen Schweiz, die vor einer Jury ihr Bestes geben und gleichzeitig die Freude am Singen vermitteln und die Freundschaft unter Sängerinnen und Sängern leben: Das ist die Idee des Freiburger Chorwettbewerbs, der am Auffahrtswochenende zum vierten Mal nach 2009, 2011 und 2013 stattfindet. «Wir wollen die Qualität und die Vielfalt des Chorgesangs in der Schweiz zeigen und fördern», sagte OK-Präsident Jean Bourgknecht am Mittwoch vor den Medien.

Keine Kategorien

Der Wettbewerb ist auf Ini­tiative der Vereinigung unabhängiger Chöre entstanden und richtet sich an alle Schweizer Chöre, unabhängig vom Niveau, der Grösse, dem Repertoire oder dem Alter der Sängerinnen und Sänger. Diese Offenheit sei Programm, betonte der künstlerische Leiter Thierry Dagon. «Die ganze Bandbreite von der Renaissance- bis zur Popmusik soll Platz haben, und der kleine Dorfchor soll sich genauso angesprochen fühlen wie das konzerterprobte Ensemble.» 25 Chöre haben sich für die diesjährige Ausgabe angemeldet, davon 16 aus dem Kanton Freiburg. Aus Deutschfreiburg ist der Chor Da Capo aus Tafers dabei.

Wie lebendig der Chorgesang in der ganzen Schweiz sei, zeige sich auch daran, dass gerade in den Monaten Mai und Juni kein Wochenende vergehe, an dem nicht irgendwo im Land eine grosse Chorveranstaltung stattfinde, so Thierry Dagon. Der Freiburger Wettbewerb hebe sich davon insofern ab, als er keine Kategorien kenne. Um trotzdem allen eine Chance zu geben, haben die Organisatoren zwar alle Chöre um eine Einschätzung ihres Niveaus gebeten und werden vier Preise innerhalb dieser Stärkeklassen vergeben. Die übrigen sieben Preise können aber an alle teilnehmenden Chöre gehen. Die drei Hauptpreise sind der Preis der professionellen Jury, der Preis der Jugendjury und der Publikumspreis. Weitere Preise sind von verschiedenen Organisationen und Institutionen gestiftet.

Ein Treffpunkt für alle

Die Wettbewerbsvorträge, die auch dem Publikum offen stehen, finden an Auffahrt nachmittags und abends, am Freitagabend und am Samstag tagsüber in der Kirche des Kollegiums St. Michael statt. Dort tritt zur Eröffnung am Mittwochabend auch das Musikkorps La Concordia auf. Am Samstag singen zudem einige Chöre im Musikpavillon auf dem Georges-Python-Platz (10 bis 16.30 Uhr). Am Samstagabend geht der Wettbewerb mit der Preisverleihung und einigen Chordarbietungen in der Aula der Universität Miséricorde zu Ende.

Mit diesem Programm will der Wettbewerb nicht nur ein Treffpunkt für die rund 1000 angemeldeten Sängerinnen und Sänger sein, sondern auch für das gesangsbegeisterte Publikum. Gerade für die Gäste, die aus anderen Kantonen anreisten, sei der Anlass eine Entdeckung, sagte Vizepräsident René Wirz. «Sie spüren hier diesen ganz besonderen Geist der Freiburger Chorkunst.»

Der Wettbewerb findet vom 24. bis zum 27. Mai statt, mit Zentrum beim Kollegium St. Michael. Details und Programm: www.concourschoraldefribourg.ch

Organisation

Ab 2020 wieder regelmässig alle zwei Jahre

Der Freiburger Chorwettbewerb ist eine Initiative der Vereinigung unabhängiger Chöre, einer von fünf Vereinigungen der übergeordneten Freiburger Chorvereinigung. Der Wettbewerb findet im Prinzip alle zwei Jahre während des Auffahrtswochenendes statt. Nach 2009, 2011 und 2013 gab es aus organisatorischen Gründen eine Pause. 2017 ist nun die vierte Ausgabe. Der nächste Wettbewerb ist allerdings erst wieder in drei Jahren geplant, wie Vizepräsident René Wirz erklärte. Man wolle damit die Konkurrenz mit dem Schweizer Kinder- und Jugendchorfestival vermeiden, das ebenfalls im Zwei-Jahres-Rhythmus an Auffahrt stattfindet.

Der Wettbewerb funktioniert mit einem Budget von knapp 100 000 Franken. Er wird finanziert von der Vereinigung unabhängiger Chöre, von Subventionen, Sponsoren und anderen Institutionen, die unter anderem die Preise stiften.

cs

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