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Eine Besichtigung im Ganzkörperanzug

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Bevor in die Produktionsabteilung der Micarna eingetreten werden darf, muss jeder einen Ganzkörperanzug anziehen und die Hände waschen und des­infizieren. Denn die Hygiene ist sehr wichtig. Das wird den Besuchern im grossen Raum deutlich, in welchem die Angestellten ihre Arbeitskleidung haben und ihre Metzgermesser reinigen und schleifen lassen können.

Zu Beginn des Rundganges schneiden die Metzger die fertigen Fleischstücke, die später verpackt werden. Hinter den grossen Fenstern befinden sich lange Fliessbänder, an welchen die Angestellten riesige Fleischmengen verarbeiten.

Hühner und Schweine werden vor Ort in Courtepin geschlachtet. Rinder und Meeresfrüchte werden an verschiedenen anderen Orten geschlachtet und danach zur Verarbeitung in die Micarna geliefert.

Chillout vor dem letzten Gang

Bevor die Tiere geschlachtet werden, kommen sie für eine Stunde in eine Chillout-Vorschlachthalle, die mit speziellem blauem Licht beleuchtet ist, damit die Tiere müde werden und einschlafen. Dadurch sollen sie von der Schlachtung möglichst wenig mitbekommen. Sie werden kopfüber in ein Wasserbecken getaucht, das elektrisch geladen ist. Falls sie doch aufwachen würden, ist immer ein Tierarzt anwesend, der verhindert, dass die Hühner bei Bewusstsein getötet werden.

Eine Abteilung für Lehrlinge

Später werden die fein zerlegten Fleischstücke, die länger konserviert werden müssen, vakuumiert. Die Arbeiter der Micarna, die das Fleisch bearbeiten, müssen eine spezielle Schürze und Schutzhandschuhe aus Metall anziehen, um sich beim Schneiden des Fleischs nicht zu verletzen. Die Lehrlinge haben auch eine eigene Abteilung, in welcher sie während den ersten drei Jahren ausgebildet werden und die Grundlagen ihres Handwerks erlernen.

Nuggets und Cordon bleu

Ebenfalls am Standort Cour­tepin werden Hamburger, Chicken-Nuggets, Cordon bleu und andere Fertiggerichte hergestellt. Micarna-Arbeiter räuchern die Fleischprodukte in speziellen Räucherkammern, die es ermöglichen, die Räucherzeit zu verkürzen. In der letzten Abteilung, einer grossen Halle mit langen Fliessbändern, wird das Fleisch verpackt und anschliessend in den Laden geliefert. Das geschlachtete Fleisch, das am Morgen angeliefert wird, kann am nächsten Tag schon in der Migros gekauft werden.

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