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Eine bessere Welt mit Adolf Ogi

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Autor: Nicole Jegerlehner

Freiburg«Gottéron spielt gegen Davos – und Sie sind trotzdem hierher gekommen!» Mit diesen Worten begrüsste Adolf Ogi seine Zuhörerinnen und Zuhörer am Donnerstagabend. Er hielt ein Referat im Rahmen der Hundert-Jahr-Feier des Freiburgischen Roten Kreuzes – vor allem auf Französisch, einige Passagen auf Deutsch. Rund hundert Personen hatten den Weg an die Universität Freiburg gefunden.

Dem begnadeten Kommunikator Ogi gefiel es im Auditorium Joseph Deiss. «Joseph hat einen schönen Saal – so einen habe ich in Kandersteg nicht», sagte der alt Bundesrat über seinen ehemaligen Kollegen. Uno-Generalsekretär Kofi Annan berief Ogi nach dessen Zeit als Bundesrat zum Uno-Sonderberater für «Sport im Dienste von Entwicklung und Frieden». Der Sport sei eine Lebensschule, sagte Ogi: «Kinder lernen zu verlieren und zu gewinnen, sie müssen sich an Regeln halten und sich in ein Team integrieren, sie müssen die Entscheide des Schiedsrichters akzeptieren.» Sport lehre den Respekt vor dem Gegner. «Das wäre für meine Partei auch wichtig», fügte das SVP-Mitglied an.

Die schlechten Seiten des Sports überwinden

Sport habe auch schlechte Seiten wie Doping und Gewalt, hielt Adolf Ogi fest. Diese schlechten Seiten müsse die Gesellschaft überwinden, um den Sport zu retten. «Denken Sie daran, dass in der Schweiz jedes fünfte Kind übergewichtig ist, dass viele Kindergärteler nicht imstande sind, einen Purzelbaum zu schlagen, und dass viele Kinder auf dem Fahrrad die Balance nicht halten können.» Die Welt sei voller Kriege, Krankheiten und Naturkatastrophen. «Mit Hilfe des Sports können wir diese Welt ein wenig besser machen», sagte der 67-Jährige.

In seiner Zeit als Sonderbeauftragter habe er erlebt, wie Fussball- und Volleyballtrainings Hoffnung in Flüchtlingslager gebracht hätten. «Für einige Minuten konnten die Kinder abschalten und ihre Umwelt vergessen, sie konnten wieder lächeln.»

Ein Cricket-Turnier kann Wunder wirken

Indien und Pakistan hätten ihre diplomatischen Beziehungen nach einem Cricket-Turnier wieder normalisiert, und wenn israelische und palästinensische Schulen gemeinsame Sportanlässe durchführten, könne dies der jungen Generation helfen, alte Gräben zuzuschütten. «Wenn die junge Generation durch die Schule des Sports geht, so haben wir morgen bessere Anführer, sei es in der Wirtschaft, in der Politik, in der Religion oder im Sport», sagte Ogi.

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