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Eine Bolzenfasnacht wie früher

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 An der Jahresversammlung des Vereins «Carnaval des Bolzes» gingen am letzten Freitag die Wogen hoch: Der Vereinsvorstand hatte im Vorfeld entschieden, die traditionelle Fasnacht in der Unterstadt aus finanziellen Gründen im nächsten Jahr nicht durchzuführen. Nachdem die Mitglieder diesen Vorschlag mit klarem Mehr abgelehnt und sich entgegen der Meinung des Vorstands für die Durchführung ausgesprochen hatten, trat dieser geschlossen zurück (die FN berichteten).

Der Tradition verpflichtet

 Der neu gewählte Vorstand – eine Gruppe, welche die Bolzenfasnacht retten will und sich zu diesem Zweck schon im Vorfeld der Versammlung informell getroffen hatte – ist am Dienstagabend zu einer ersten Sitzung zusammengekommen. Dabei seien vor allem die Rollen verteilt worden, erklärt Richard Hertig, der zusammen mit Patricia Barilli-Rotzetter das Co-Präsidium übernimmt. Beide waren zuvor schon Präsidenten des Quartiervereins der Au gewesen und fühlen sich deshalb der Tradition der «Bolzes» besonders verpflichtet. Hertig war ausserdem während fünfzehn Jahren Dirigent der Guggenmusik «Les Trois Canards.»

 «Wir wollen nächstes Jahr eine Bolzenfasnacht wie in alten Zeiten durchführen», sagt Hertig. Der Verein werde die beiden Fasnachtsumzüge organisieren: den grossen «Cortège» am Sonntag und den Kinderumzug am Dienstag. Auch werde der Verein für das Verbrennen des Rababous verantwortlich sein. «Wir wissen noch nicht, wo genau der Rababou stehen wird, wir sind aber sicher, dass es einen geben wird.» Im Moment liefen die Abklärungen über die nötigen Sicherheitsvorschriften, so der Co-Präsident. «Den Rest des Festes möchten wir–so wie es früher war–den Wirten in der Unterstadt überlassen.»

 Gespräche mit Behörden

Die finanziellen Schwierigkeiten, die grösste Sorge der Vorgänger, scheinen dem neuen Co-Präsidenten keine schlaflosen Nächte zu bereiten. «Die Sponsorensuche läuft», sagt Hertig. Mehr könne er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Auch seien Gespräche mit dem Gemeinderat und dem Oberamt im Gange. Dabei gehe es um die Infrastruktur, welche die Stadt den Organisatoren in den Vorjahren jeweils zur Verfügung gestellt hat. «Wir spüren viel moralische Unterstützung», so Hertig. Auch einige Spieler des HC Freiburg-Gottéron werden den «Carnaval» auf ihre Art unterstützen. «Wie genau, das ist noch eine Überraschung», sagt Hertig schmunzelnd.

 Professionelle Organisation

«Wir ziehen alle an einem Strick»: Der neue Co-Präsident will Gerüchte, wonach im Fasnachtsverein Streitereien herrschten, aus der Welt schaffen. Die ehemalige Vize-Präsidentin Cindy Berger äussert dennoch Bedenken: «Wir machten unsere Arbeit seriös und verantwortungsbewusst. Der neue Vorstand weiss vermutlich nicht, worauf er sich da einlässt.» Hertig widerspricht klar: «Wir sind professionell aufgestellt. Wir organisieren die Bolzenfasnacht mit Verstand. Und mit viel Herz.»

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