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Eine doppelt bittere Niederlage für die RS Sense

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Ringermannschaften sind ein komplexes Gebilde. Für die zehn Gewichtskategorien stehen rund 15 Ringer zur Verfügung, die je nach Gegner in einer unterschiedlichen Gewichtsklasse und in verschiedenen Kampfstilen (griechisch-römisch oder Freistil) eingesetzt werden können. Ausfälle sind immer schwer zu verkraften und bringen das Mannschaftsgefüge durcheinander, erst recht, wenn es die Mannschaftsleader trifft.

So wie David Schneuwly, der zum Saisonauftakt gegen Ufhusen aufgrund einer Schleimbeutelinfektion nicht antreten konnte. Diesen Ausfall konnten die Sensler nicht kompensieren und mussten mit nur neun Mann gegen die Luzerner antreten.

Starker Beginn

Die Begegnung begann gut. Neuzuzug und Jüngling Kay Neyer kämpfte in der Kategorie –57 kg abgeklärt, zermürbte seinen Gegner Lukas Zimmermann konditionell und kam kurz vor Kampfschluss zu einem Schultersieg. Danach überzeugte Michael Nydegger (–130 kg) und schulterte seinen Kontrahenten Patrick Bösch noch in der ersten Kampfhälfte. Jan Faller bekam es anschliessend in der Kategorie –61 kg Greco mit dem körperlich starken Mathias Schwegler zu tun. Der Ufhusener setzte seinen körperlichen Vorteil gut ein und warf den Sensler kurz vor Schluss auf dem Rücken, was seinem Team die maximale Punktzahl einbrachte und die Gäste zurückwarf.

Jungo bricht sich den Kiefer

Nicolas Sturny forderte danach den erfahrenen Simon Marti heraus (–97 kg). Der Sensler Youngster schlug sich gut, musste sich der Routine seines Kontrahenten aber doch geschlagen geben. Immerhin konnte Sturny seiner Mannschaft einen Zähler sichern.

Der Supergau erfolgte im letzten Kampf vor der Pause: Routinier Pascal Jungo dominierte den Kampf –65 kg sicher nach Punkten. Nach einem Aufprall musste er aber einen Gang zurückschalten, was Gegner Silvan Ayer nutze, um das Duell noch zum 8:8 zu seinen Gunsten zu wenden. Untersuchungen nach dem Kampf zeigten, dass Jungo einen Kieferbruch erlitten und so zu Ende gerungen hatte.

Zur Pause stand es damit 10:10 unentschieden. Der Start in die zweite Wettkampfhälfte missriet dann auf unglückliche Art und Weise: Pascal Sperisen (–86 kg) führte gegen Klaus Bernet bis kurz vor Schluss. Im Bestreben, noch ein paar Punkte gutzumachen, setzte der Sensler dann zu einer riskanten Schleuder an. Das Unterfangen missglückte. Bernet konterte und gewann das ­Duell. Die RS Sense geriet dadurch noch mehr unter Zugzwang.

Mangal Khan (–70 kg), der zum ersten Mal für die Sensler zum Einsatz kam, vermochte trotz eines frechen und forschen Auftritts das Blatt nicht zu wenden. Er musste sich Joel Marti wegen technischer Unterlegenheit geschlagen geben.

Benno Jungo beherrschte danach Kilian Kneubühler in der Gewichtsklasse –79 kg und punktete den Ufhusener noch in der ersten Halbzeit aus. Qais Mohammadi und Raphael Schärli (–74 kg) lieferten sich anschliessend ein offenes Duell mit vielen Beinangriffen. Doch so gut Mohammadi seine Beinangriffe durchbrachte, so wenig wusste er jene seines Gegners zu verteidigen, was schliesslich zu einer 6:13-Niederlage führte.

Weil die Sensler für den letzten Kampf keinen Athleten stellen konnten und Ufhusen so vier weitere Punkte geschenkt erhielt, stand es am Ende 23:16 für die Luzerner. Das Ziel der Sensler, das Erreichen der Playoffs, ist damit etwas in die Ferne gerückt. Einerseits aufgrund der Startniederlage in der kurzen Ringersaison, andererseits aufgrund der verletzten Ringer, die dem Team weiter fehlen werden. bj

Challenge League West. Weiteres Resultat: Team Wallis – Domdidier 29:9.

Telegramm

Ufhusen – Sense 23:16

–57 kg Freistil (F): Lukas Zimmermann – Kay Neyer 8:14, SS, 0:4. –61 kg Greco (G): Mathias Schwegler – Jan Faller 15:2, SN, 4:0. –65 kg F: Silvan Ayer – Pascal Jungo 8:8, PN, 2:1. –70 kg G: Joel Marti – Mangal Khan 15:0, TÜ, 4:0. –74 kg F: Raphael Schärli – Qais Mohammadi 13:6, PN, 3:1. –74 kg G: Dario Steinmann – kein Gegner 4:0. –79 kg F: Kilian Kneubühler – Benno Jungo 0:16, TÜ, 0:4. –86 kg G: Klaus Bernet – Pascal Sperisen 8:8, PN, 2:1. –97 kg F: Simon Marti – Nicolas Sturny 20:4, TÜ, 4:1. 130 kg G: Patrick Bösch – Michael Nydegger 0:5, SS, 0:4.

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