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Eine durchschnittliche Leistung reichte

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 Ein Spitzenteam zeichnet aus, dass es Spiele gewinnt, in welchen es nicht unbedingt besser ist als der Gegner. So war es auch am Samstag im Spiel Düdingen – Yverdon. Die Waadtländer waren spielerisch mindestens ebenbürtig, standen am Ende aber trotzdem mit leeren Händen da. Dies, weil Düdingen aus seinen wenigen Chancen zwei Tore schoss, während der Gast sogar einen Penalty nicht verwerten konnte. Zudem hatte das Team von Trainer Vittorio Bevilacqua auch noch viel Verletzungspech; zwei ihrer Spieler verdrehten sich schon früh auf dem Kunstrasenplatz die Fussgelenke.

Zwei Kopfballtore nach Cornerbällen

Während Düdingen zuletzt viele Tore aus dem Spiel heraus erzielte, waren diesmal zwei Standardsituationen nötig. Beide Treffer, je einer pro Halbzeit, waren mehr oder weniger Kopien. Nach sieben Minuten köpfte der aufgeschlossene Innenverteidiger Elvis Corovic nach einem hart getretenen Eckball von Ermin Gigic wuchtig zum 1:0 ins Netz, und zwanzig Minuten vor Schluss war dann die Reihenfolge umgekehrt. Diesmal konnte Gigic buchen, der sonst wie sein Sturmpartner Abdoulaye Koné nicht einen optimalen Tag erwischte. Auch beim zweiten Gegentreffer hatte der ehemalige FCF-Goalie Marc Ummel keine Abwehrchance. Danach verwaltete der SCD diesen Vorsprung ziemlich sicher. Erst acht Minuten vor Schluss konnten die Gäste durch ihren Spielmacher Amine Karam noch verkürzen. Zu mehr reichte es dem technisch beschlagenen ehemaligen Nationalliga-Klub, der zurzeit finanziell aber stark zurückstecken muss, trotz ein paar Angriffen und Freistössen aus der Distanz nicht mehr. Die Heimabwehr stand ausser beim Gegentor sicher und bügelte die wenigen Fehler ihrer Vorderleute immer wieder aus.

Lengen bedingt zufrieden

Nach dem Spiel zeigte sich der SCD-Trainer Martin Lengen vor allem mit dem Resultat zufrieden, wie der Sieg zustande kam, sei ein anderes Kapitel. «Wir zeigten heute eine solide erste Halbzeit und liessen dem Gegner kaum Raum für gefährlich Aktionen. Und als es wirklich heiss wurde, hat uns unser starker Goalie mit einer guten Parade geholfen.» Nur so nebenbei betonte er, dass die Liga ziemlich ausgeglichen sei und man auch als Spitzenklub immer alles geben müsse, um die drei Punkte zu holen. Vittorio Bevilacqua, dem offensichtlich langsam die Spieler ausgehen, trauerte den vergebenen Chancen seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel nach. «Hätten wir nach einer Stunde den Ausgleich erzielt, wäre vielleicht vieles anders gelaufen.» Dabei hatte er nicht unrecht, den aufgrund der Spielanteile hätten die Gäste einen Punkt verdient; einzig die Deckungszuteilung bei den SCD-Cornern stimmte an diesem Tag nicht.

Weil Düdingen in der Vorrunde wegen des Verlegens des Kunstrasens viele Spiele auswärts bestritt, kann die Mannschaft in den nächsten Wochen nun noch drei weitere Male zu Hause antreten (Echallens, Meyrin und das Derby gegen Bulle). In dieser Phase möchte man einen weiteren Schritt Richtung Aufstiegsspiele tun; treten die Düdinger weiterhin so diszipliniert wie zuletzt in der Rückrunde auf, sollte dieses Ziel zu erreichen sein.

Spielerisch wird jedoch laut Trainer Martin Lengen eine Steigerung nötig sein, denn immer wird der Gegner nicht wie am Samstag seine Tormöglichkeiten so leichtfertig vergeben. Eines hat aber auch dieser spannende Match gezeigt: Mit dem routinierten Goalie Adrian Schneuwly (35) stellt man in der Liga vielleicht den besten Mann auf dem so wichtigen Posten.

 

Telegramm

Düdingen – Yverdon 2:1 (1:0)

Birchhölzli. 380 Zuschauer.SR Zgraggen.Tore:7. Corovic 1:0, 70. Gigic 2:0, 82. Karam 2:1.

SC Düdingen:A. Schneuwly; Sturny (85. Weber), Hartmann, Corovic, Ch. Schneuwly; Piller, Brügger; Rosas (90. Peradovic), Mora (62. Uka); Koné, Gigic.

Yverdon:Ummel; Dimonekene Vanza, Ferathovic, Nida-Nida (11. Pitronacci), Coendet (4. Ciavardini); Demiri, Momo, Karam, Parapar; Valente, Charles (59. Gashi).

Bemerkungen:Düdingen ohne Suter, Baeriswyl, D. Spicher (alle verletzt), Cassarà (gesperrt); Yverdon ohne Toye, Hyseni (beide verletzt).–Schneuwly hält Penalty von Parapar (64.).–Verwarnungen: Dimonekene Vanza (32.), Piller (54.), Momo (62.), Gigic (62.).

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