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Eine Eigenkreation zum Jubiläum

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Autor: Carole Schneuwly

Als der Klarinettist und Dirigent Jean-Daniel Lugrin vor zwanzig Jahren das Freiburger Blasorchester (FBO) gründete, wollte er damit vor allem für Lehrer und Schüler des Konservatoriums Freiburg eine Möglichkeit schaffen, praktische Orchestererfahrungen zu sammeln. Kern war ein einwöchiges Sommerlager mit einem Abschlusskonzert in Estavayer-le-Lac. Bald hätten sich an die 100 Musikerinnen und Musiker dafür interessiert, sagte Bertrand Galley, Präsident des FBO, am Montag vor den Medien. Allerdings habe es sich dabei vor allem um Studierende gehandelt, weniger um Konsi-Lehrer.

Da aber viele Teilnehmer dem FBO über die Jahre hinweg die Treue gehalten hätten, habe sich Lugrins Wunsch doch erfüllt: Viele Mitglieder des Orchesters seien Berufsmusiker und Lehrer geworden; heute seien sie in praktisch jedem Register vertreten.

Niveau verbessert

Kaum verwunderlich, dass das FBO in den zwanzig Jahren seines Bestehens immer professioneller wurde und das musikalische Niveau ständig verbessern konnte. 1993 arbeitete es erstmals mit einem Gastdirigenten, dem Belgier Jean-Pierre Haeck, zusammen und nahm seine erste CD auf.

Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte 1998, als Jean-Daniel Lugrin als Leiter zurücktrat. Das FBO erhielt die fixe Besetzung eines ausgebauten symphonischen Blasorchesters mit rund 50 Musikern. Einen festen Dirigenten gab es nicht mehr; stattdessen arbeitete man projektbezogen mit Gastdirigenten, darunter Jean-Claude Kolly, Philippe Bach oder Eric Conus. Das Sommerlager wurde ersetzt durch jährlich zwei Konzerte.

Je nach den Vorlieben des Dirigenten erarbeitet das Orchester unterschiedliche Programme, seien es Transkriptionen klassischer oder zeitgenössischer Werke, der Kompositionen, die eigens für das FBO geschrieben wurden. Dazu kommen weitere Aktivitäten wie die Zusammenarbeit mit Chören, Aufnahmen oder auch einmal das Einspielen einer Filmmusik.

Zum 20-jährigen Bestehen erarbeitet das FBO derzeit mit dem Freiburger Dirigenten Laurent Gendre ein Galakonzertprogramm, das am 11. und 12. Oktober zur Aufführung gelangt. Das Programm ist einerseits ein Rückblick auf das Schaffen des FBO in den letzten zehn Jahren. Andererseits hält es die Uraufführung einer Komposition des Freiburgers Etienne Crausaz bereit. Der 27-Jährige hat sich für die Kreation dem Thema der Freiburger Märchen und Legenden gewidmet. Seine Wahl fiel auf die Hexe Catillon, den Greyerzer Hofnarren Chalamala und auf Graf Michael, den letzten Grafen von Greyerz. Rund um diese Figuren komponierte er ein Werk, bei dem es darum gegangen sei, die vielfältigen Farben eines Harmonieorchesters zur Geltung zu bringen, wie er selber erklärte. Es sei das erste Mal, dass er für ein komplettes Orchester geschrieben habe, und er habe die Möglichkeit genutzt, mit den verschiedenen Instrumenten zu arbeiten.

Galakonzerte: Sa., 11. Oktober, 20.15 Uhr in der Aula der OS Jolimont, Freiburg; So., 12. Oktober, 17 Uhr im Podium Düdingen.

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