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Eine etwas andere Form von Konzerten

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Seit über 20 Jahren machen Patrick Schneuwly und Alexander Meucelin gemeinsam Musik. Und nicht viel weniger lange ist es her, seit zwei weitere Musikbegeisterte hinzugekommen sind: Zusammen mit dem Bassisten Erhard Buchs und Daniel Pfander am Cachon bilden sie die Musikergruppe Düchoix, die ab September mit einer neuen–eher ausgefallenen–Konzertreihe namens «As chùnt guet» auf sich aufmerksam macht.

Impulse von aussen

Zusammen mit den drei Sensler Autoren Marius Glauser, Rita Zumwald und Angelia Maria Schwaller tritt die Band an drei Abenden in der Re- gion auf und versucht dabei, ihre Musik mit den lokalen Texten der Schriftstellerinnen und des Schriftstellers zu verbinden. Dieses Experiment greift zum einen auf vergangene Erlebnisse der Band zurück: «Mit der Überstorferin Angelia Schwaller verbindet uns schon eine frühere Zusammenarbeit», erklärt der Bandleader Patrick Schneuwly. «Zudem geht es uns darum, Inputs von aussen zu erhalten», so Schneuwly. Diese Impulse würden Düchoix helfen, ihre Musik weiterzuentwickeln. «Wir wollen unseren Horizont erweitern.»

 Denn die Texte der drei Autoren seien sehr vielfältig und wegen ihrer ungleichen Ansätze und Stile auch musikalisch unterschiedlich schwierigumzusetzen. «Da gibt es zum einen die kurzen, fast depressive Stimmung vermittelnden lyrischen Werke von Angelia Schwaller», beginnt der Düdinger. Dann kämen die politisch-kritischen Texte der Schmittnerin Rita Zumwald. Und schliesslichnoch die ausdrucksstarken, etwas längeren Gedichte von Marius Glauser, die musikalisch am schwierigsten umzusetzen seien.

Breites Publikum

Die Vielfalt der Texte findet sich auch in der Musik der Band selbst wieder: «Unsere Musik hat verschiedene Ursprünge: Chansons mit etwas Jazz, Samba, aber auch klassische Elemente», beschreibt Schneuwly das Musikspektrum seiner Band. Damit versuchten sie, ein breites Publikum anzusprechen. «Wir machen keine Partymusik. Unsere Texte sollen die Zuhörer zum Nachdenken anregen.»

Und wieso hat sich Düchoix für die senslerdeutsche Sprache entschieden? Das Senslerdeutsche habe sowohl Traditionelles wie auch Modernes, ein «Vorwärtsschauen», wie es Patrick Schneuwly nennt. Das passe deshalb gut in ihre Musik, es ermögliche eine Art «Spagat» zwischen diesen beiden Polen.Die Ideen für ihre Kompositionen, sagt Schneuwly, die «kämen einfach», das sei ein kreativer Prozess–so wie er wohl bei vielen anderen Künstlern vor sich geht.

So ist es wohl nicht zuletzt dieser kreative Prozess, der bei Düchoix eine unbeschwerte Stimmung vermittelt. «Wir lachen sehr viel während den Proben», erzählt Schneuwly. Und das möchten sie auch mit ihrer neuen Konzertreihe weitergeben: «As chùnt guet» soll Hoffnung machen. Die Mitglieder der Band würden, trotz allem, was im Moment auf dieser Welt vor sich gehe, an eine «Veränderung mit positivem Schluss» glauben, sagt Schneuwly überzeugt. Er sei erstaunt, wie oft der Satz im Alltag falle, sagt Schneuwly lachend–das sei eigentlich an sich schon ein gutes Zeichen.

Was die Zukunft von Düchoix angeht, kann Schneuwly noch nicht viel Konkretes sagen: «Wir wollen unseren eigenen Weg gehen», meint er. Da könnte man passend zur aktuellen Konzertreihe sagen: As chùnt scho guet.

Zum Programm

«As chùnt guet» an drei Abenden

Die Lesekonzerte der Formation «Düchoix» mit den drei Autoren Angelia Schwaller, Rita Zumwald und Marius Glauser finden drei Mal in der Region statt. Neben den musikalischen Vorträgen der Band werden die drei Autoren auch aus ihrer eigenen Sammlung vorlesen.ma

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