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Eine Fabrik für Musikprojekte

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Dunkelgrau gestrichene Wände, gebrauchte Holztische, Designerstühle in kräftigen Farben: Wir befinden uns nicht in einem hippen Café, sondern da, wo der der Freiburger Künstler Gustav, mit bürgerlichem Namen Pascal Vonlanthen, sein neustes Projekt verwirklicht, in der «Gustav Manufactur». Das Häuschen am Karrweg  10 beim Ölberg-Kraftwerk in der Freiburger Unterstadt wurde erst am Freitag fertig renoviert. Gestern weihte es Vonlanthen zusammen mit den jungen Musikerinnen und Musikern der Gustav-Akademie (siehe Kasten) ein – nun ist es bereit für allerlei musikalische Projekte.

«Nur schon wenn ich hier sitze, inspiriert mich dieses Haus für neue Projekte.»

Pascal Vonlanthen

Musiker

 

Neben dem Zimmer mit den Holztischen befinden sich auf zwei Etagen zwei Probe- und Aufnahmeräume. In den dunklen Wänden sind viereckige Vertiefungen eingelassen; dadurch ist die Akustik besonders gut. «Man hört fast keinen Schall», so Vonlanthen. Das ermöglicht auch Aufnahmen in guter Qualität. «Ein Tonstudio ist es aber nicht», sagt er.

Vom Büro zum Proberaum

Vonlanthen war das Haus bereits mehrmals aufgefallen. Es gehört dem Energieunternehmen Groupe  E, das auch das nahe Ölberg-Kraftwerk betreibt. Bis vor einigen Jahren waren im Häuschen Büros von Groupe  E untergebracht, danach stand es leer. «Die Ecke hier war wie ausgestorben, dabei ist sie so schön», sagt er. «Das Haus ging mir nicht mehr aus dem Kopf», erzählt Vonlanthen weiter. Er habe sich aber gefragt, wie er als Künstler da überhaupt die Miete bezahlen solle.

Gutstav nimmt Sie mit auf eine kleine Führung: 

Darum fragte er die Groupe  E im vergangenen Herbst für eine Partnerschaft an, und diese willigte ein. Sie kam für den Umbau des zuletzt 1991 renovierten Hauses auf. Nun ist Vonlanthen dort Mieter. Der grosse Proberaum im unteren Geschoss trägt den Namen Groupe  E Music Lab. In der «Manufactur» musizieren vorerst vor allem die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gustav-Akademie. Vonlanthen will künftig aber auch andere Projekte dort unterbringen, etwa Workshops für Kinder.

«Nur schon wenn ich hier sitze, inspiriert mich der Ort», sagt Vonlanthen und lässt den Blick durchs Fenster in den Garten schweifen. Dort sind die jungen Musiker mit dem Aufbau für das Konzert zur Einweihung beschäftigt. «Dieses Haus mit dem Garten bietet viele Möglichkeiten», sagt er weiter.

Alles zweisprachig

Wichtig ist ihm, dass die zukünftigen Produktionen allesamt zweisprachig sind – genauso wie die Gustav-Akademie. «Es wird hier nichts geben, das einsprachig ist.»

Nun gilt es, zu musizieren und herauszufinden, was in der «Manufactur» alles möglich ist. «Wir haben erst einmal hier geprobt, ich weiss gar nicht, wie eine Aufnahme klingen würde», sagt Vonlanthen und lacht.

Programm

Akademie auch für Nicht-Freiburger

Der erste Jahrgang der Gustav-Akademie biegt auf die Zielgerade ein: Gestern sind die ersten sieben Lieder der zwanzig jungen Musikerinnen und Musiker erschienen. «Das Projekt startete so klein, und nun ist es riesig», sagt Initiant Gustav alias Pascal Vonlanthen. Es hat auch seine Form geändert: Seit dem 1. Juni ist die Gustav-Akademie ein Verein, Präsident ist Gerhard Andrey. Vonlanthen coacht im Auftrag des Vereins die Jugendlichen. Für das kommende Jahr will dieser das Projekt auch für Interessierte aus den Kantonen Bern, Neuenburg, Wallis und Waadt anbieten. Anmeldungen sind bis zum 30. September möglich, und ab Januar geht es für die Auserwählten mit Songwriting-Wochenenden los. 2020 will die Gustav-Akademie weiter expandieren und für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Schweiz offen sein.

nas

Mehr Informationen: www.gustavacademy.ch

 

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