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Eine Ferienpass-Nacht im Tipi

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Christoph Stritt

Unterhalb des Spielhauses in Unterbösingen, zwischen dem Sonnenblumenfeld und einigen Apfelbäumen, stehen die drei kegelförmigen Zelte, zwei grosse und ein kleines; gegenüber befinden sich drei normale Zelte und in der Mitte die Feuerstelle – so die Ansicht des Indianerlagers. In den Nächten vom 15. auf den 16. August und des vergangenen Wochenendes konnten hier jeweils 12 Kinder aus der Umgebung eine Indianer-Abenteuernacht verbringen, die von der Integrativen Spiel- und Krabbelgruppe «Spielhaus» im Rahmen des Bösinger Ferienpasses angeboten wurde.

Regenjacken statt Federschmuck

Beim Besuch am Freitagabend erinnerte, ausser den Zelten, recht wenig an das eigentliche Thema; nicht in Federschmuck und exotische Kleidung, sondern in Regenjacken und dicke Pullover waren die Anwesenden gehüllt; man befand sich ja auch nicht in der nordamerikanischen Prärie, sondern in der regnerischen Schweiz. Bereits am Wochenende zuvor habe es stark geregnet, bemerkte Manuela Seeber, die Leiterin der Spielgruppe, zum «Wetterglück» des Anlasses.

Die drei Betreuer und die anwesenden Kinder, im Alter von vier bis fünfzehn Jahren, störte dies wenig. Wenn auch auf das eine oder andere Spiel im Freien verzichtet werden musste, so konnte doch ein Feuer zustande gebracht werden, an dem die Kinder Schlangebrot und Cervelats braten und dem Tanz der Flammen zuschauen konnten.

Der eigentliche Höhepunkt der Nacht waren dann aber die Geschichten der Spielgruppenleiterin und das gemütliche Beisammensein im Zelt, das ja bekanntlich durch das Prasseln des Regens auf der Zeltoberfläche noch gemütlicher wird. Am folgenden Morgen, nach wohl recht kurzem Schlaf, warteten indianische Bastelaktivitäten auf die Kinder. So konnten sie etwa Lederschmuck herstellen oder sich im Töpfern versuchen.

Im Gespräch bedauerte Seeber, dass das Angebot des Bösinger Ferienpasses dieses Jahr schmaler ausgefallen sei. Dafür sei nicht nur mangelnde Initiative seitens der Bevölkerung verantwortlich, sondern auch das komplizierte System, nach dem die Kinder den verschiedenen Posten zugeteilt würden. Dies habe schon dazu geführt, dass Angebote trotz bestehendem Interesse nicht hätten durchgeführt werden können. Worin der Lohn für die freiwillige Arbeit besteht, ist für Seeber klar: «Die glänzenden Äuglein der Kinder am Morgen sind den Aufwand wert».

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