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Eine feste Grösse für deutsches Theater

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Ein Faltprospekt in Rot, Grau und Schwarz: So kennt das treue Publikum das Programm des Kellerpoche in Freiburg. Am Freitag beginnt im Kellertheater an der Samaritergasse die neue Spielzeit, und das Programm sieht auf den ersten Blick aus wie immer. Doch wer genau hinschaut, dem fällt auf, dass der Name «Kellerpoche» den Zusatz «am Stalden» erhalten hat. Die Verantwortlichen erinnern damit an die Anfänge des Kellerpoche, das aus dem «Theater am Stalden» hervorgegangen ist–ein Name, der vielen bis heute ein Begriff ist.

Schwieriger Start

Die Rückbesinnung kommt nicht von ungefähr: Das Kellerpoche, gegründet am 1. Oktober 1992, feiert diese Saison sein 20-jähriges Bestehen. Und es gebe guten Grund zum Feiern, sagt der Medienverantwortliche Gerhard Kanobel: «Eigentlich ist es beinahe überraschend, dass es uns immer noch gibt.» Das Kellerpoche habe sich als einziges deutschsprachiges Theater in der Stadt Freiburg etablieren können. Gerade die Anfänge seien aber nicht leicht gewesen: Eine Handvoll Leute aus den Reihen der Deutschfreiburgischen Theatergruppe und der Theater-Zyt Freiburg hatten sich zusammengetan, um einen Verein zu gründen und das leer stehende Lokal des «Theaters am Stalden» zu übernehmen. Das Geld sei knapp gewesen in diesen ersten Jahren und die Infrastruktur ausbaufähig, so Kanobel.

Inzwischen ist das Kellerpoche eine feste Grösse in der Deutschfreiburger Kulturlandschaft und funktioniert mit einem jährlichen Budget von rund 50 000 Franken, unter anderem gedeckt dank Subventionen der Loterie Romande und der Agglomeration Freiburg. Auch inhaltlich habe sich über die Jahre einiges getan, sagt Kanobel. «Unser Programm ist breiter geworden, vor allem, weil das Angebot in der Kleinkunstszene stark gewachsen ist. Die Gagen der Künstler sind dadurch gesunken; davon profitieren wir.»

 Blickt Gerhard Kanobel, der selber seit rund 15 Jahren im Vereinsvorstand engagiert ist, zurück, erinnert er sich besonders gern an jene Künstlerinnen und Künstler, die schon im Kellerpoche aufgetreten sind, bevor sie im ganzen Land berühmt wurden, Massimo Rocchi zum Beispiel oder die Acapickels.

Neues aus Freiburg

Auch im Jubiläumsjahr wollen die Verantwortlichen das Publikum nicht enttäuschen. Morgen Freitag beginnt die Spielzeit 2012/2013 mit einem zweisprachigen Programm: Unter dem Titel «Bern ist überall» präsentieren der Deutschschweizer Beat Sterchi und der Westschweizer Antoine Jaccoud Bühnenliteratur in deutscher und französischer Sprache, musikalisch untermalt vom Bassisten Michael Pfeuti.

Zwei Höhepunkte im Herbst kommen aus Freiburger Theaterküchen: Die Theater-Zyt zeigt ihr neues Stück «Rain Man», ein Schauspiel von Dan Gordon, während die Deutschfreiburgische Theatergruppe einmal mehr mit Autor Beat Ramseyer zusammenspannt und die Eigenproduktion «Facebook-Leichen» präsentiert.

Für die ganze Saison haben sich die Organisatoren eine Besonderheit ausgedacht: Am 20. jeden Monats gibts, unabhängig vom Wochentag, eine Aufführung, und dies jeweils zum Preis von 20 Franken.

Programm

Theatererlebnisse für Klein und Gross

Die Aufführungsdaten im Kellerpoche im Jubiläumsherbst:

Fr., 14. September:«Bern ist überall» mit Antoine Jaccoud, Beat Sterchi und Michael Pfeuti. 20.15 Uhr.

Sa., 6. Oktober:«Der Zauber des richtigen Moments» mit Fabian Lau. 20.15 Uhr.

So., 7. Oktober:«Örjan». Mundartstück für Kinder ab fünf Jahren mit Thomy Truttmann. 11 Uhr.

Sa., 20. Oktober:Dänu Wisler, Gitarre. 20.15 Uhr.

Fr., 2. November, und Sa., 3. November:«Rain Man». Neue Produktion der Theater-Zyt Freiburg. 20.15 Uhr.

So., 4. November:«Zippzapp». Mundartstück für Kinder ab vier Jahren mit dem Theater Fallalpha. 11 Uhr.

Fr., 9. November:Premiere von «Facebook-Leichen», der diesjährigen Produktion der DFTG. 20.15 Uhr. Weitere Aufführungen bis zum 2. Dezember.cs

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