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Eine Flasche Wasser für den Heimleiter

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Helene Soltermann

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims «Home du Vully» in Sugiez sind ihrem Heimleiter Hans Etter sehr verbunden. Seine Arbeitsweise sei perfekt, sagte etwa ein Heimbewohner an der offiziellen Feier zum 20-jährigen Jubiläum am letzten Samstag. Auch Bewohnerin Käthi Gaudard lobte den Heimleiter in ihrer Ansprache: «Bei Problemen jeglicher Art dürfen wir bei Herrn Etter anklopfen.» Auch für die anderen Heimmitarbeiter hatte Gaudard nur schöne Worte übrig. «Für uns wird gesorgt, bis unsere Lebensuhr abgelaufen ist.»

Rückkehr zur Ruhe

Der Heimleiter selbst dankte in seiner Rede den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz. Nach «drei Phasen der Krise» innerhalb von 20 Jahren befände sich das Heim nun wieder in ruhigeren Wassern, sagte Etter vor den Gästen. Nach der offiziellen Rede konkretisierte er: Wenn sich zehn Pflegende mit der gleichen Person befassen würden, entstehe aus einem Sachkonflikt plötzlich ein persönlicher Konflikt. «Die Probleme konnten in Arbeitsgruppen jedoch wieder gelöst werden», sagte Etter.

Jeder Person ihren Ausflug

Anlässlich des Jubiläumsjahres sind laut Etter Spendengelder von 50 000 Franken zusammengekommen. Ein Teil des Geldes kommt jedem Heimbewohner persönlich zugute. Alle Bewohner könne eine Tagesreise nach ihrem Gusto unternehmen und dabei sogar die Begleitperson selbst bestimmen. Eine 94-jährige Bewohnerin beispielsweise ist an ihrem persönlichen Ausflugstag zurück in ihre Heimat gereist – ausgerüstet mit einer leeren Wasserflasche. Am Brunnen ihres Heimatortes im Saanenland füllte sie die Flasche mit dem angeblich besten Wasser, welches sie je getrunken habe, und brachte die volle Flasche dem Heimleiter. «Das hat mich mehr gefreut, als zwölf Flaschen Wein zu erhalten», sagte Etter.

Psychohygiene am See

Die Spendenkasse reicht nicht nur aus für massgeschneiderte Individualausflüge, sondern auch für Kollektivferien. Diesen Sommer geht es an den Bodensee. Die Ferien, die jedes Jahr durchgeführt werden und normalerweise ins Tessin führen, seien nicht einfach nur Ferien, sagte Etter. «In der modernen Arbeitswelt würde man diese Ferien als Teambildung oder Psychohygiene bezeichnen.» Mit auf Reisen gehen kann jeder Bewohner, der Lust dazu hat. Bei den Bodensee-Ferien mit dabei ist etwa die 94-jährige Hélène Schopfer. Sie ist seit fünf Jahren im Pflegeheim «Home du Vully», und es gefällt ihr «seit dem ersten Tag». «Wir werden mit feinem Essen bedient, der Heimbetrieb ist gut organisiert und es herrscht eine angenehme Atmosphäre», sagte sie an der offiziellen Jubiläumsfeier, bevor sie sich hinter das reich gedeckte und schön präsentierte Mittagsbuffet machte.

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