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Eine Fortsetzung mit doppeltem Spiel

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Im Untergeschoss der Turnhalle in Recht­halten wird seit Wochen fleissig geprobt. Hier trifft sich die Theatergruppe schon seit September zwei Mal wöchentlich, um an ihrem neusten Stück «Achtung – Internet» zu arbeiten. Auch wenn das Theater erst ab dem 26. Dezember aufgeführt wird, hat die Gruppe viel zu tun, wie Regisseur Olivier Fasel ausführt.

Vor allem eine Besonderheit des Stücks bietet Schwierigkeiten: Das Wohnzimmer auf der Bühne stellt zwei verschiedene Räume dar, in denen zum Teil gleichzeitig etwas passiert. «Die Schauspieler dürfen diejenigen der anderen Szene nicht anschauen, nicht auf sie reagieren und auch keine Sachen aufheben, die die anderen fallen lassen. Denn sie existieren ja nicht im gleichen Raum», beschreibt Fasel.

Bekannte Rollen

Das Stück «Achtung – Internet» ist eine indirekte Fortsetzung von «Liebi macht erfünderisch!», das die Truppe im Jahr 2012 aufgeführt hat. Es kommen also wieder dieselben Figuren vor, die auch grösstenteils von den gleichen Schauspielern dargestellt werden. Dennoch können auch Zuschauer, die den ersten Teil nicht gesehen haben, der Familienkomödie über den Taxifahrer Hugo Meier (gespielt von Alexander Neuhaus) und seine zwei Ehefrauen folgen. Monika Meier (Sandra Schweingruber) wohnt mit ihrer Tochter Jenny (Peggy Hayoz) in Plaffeien, Brigitte Meier (Doris Baeriswyl) wohnt mit ihrem Sohn Kevin (Simon Schwab) in Düdingen. Beide sind mit Hugo verheiratet, wissen aber nichts voneinander, und das schon seit den Geschehnissen des ersten Stücks vor 18 Jahren. Dies droht aber alles auseinanderzubrechen, als die beiden jugendlichen Halbgeschwister sich im Internet kennenlernen und schliesslich ein Treffen vereinbaren.

Da kann nur noch Hugos bester Freund und Untermieter Oskar (Alfons Kessler) helfen, der aber bereits genug mit seinem betagten Vater, gespielt von Regisseur Fasel selbst, zu tun hat. Schliesslich verstricken sich Hugo und Oskar in ein immer komplizierteres Lügengeflecht, aus dem es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt.

Der Enthusiasmus der Gruppe ist schon bei den Proben gut zu spüren. Dennoch hat Souffleuse Elisabeth Bill noch sehr viel Arbeit. Auch die Kostüme sind noch nicht vollkommen ausgereift, so sitzt zum Beispiel eine Perücke viel zu eng. «Wir haben einen eher straffen Zeitplan», sagt Fasel. Bis zu den zehn Aufführungen Ende Dezember und Anfang Januar bleibe aber zum Glück noch etwas Zeit, an den Details zu feilen.

Information und Reservation: www.theaterrechthalten.ch

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