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Eine Freiburger Schulklasse sitzt wegen Aschewolke in Schottland fest

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Autor: Pascal jäggi

Freiburg Wer dringende Termine hat oder in die Ferien fliegen will, wartet momentan ungeduldig auf die Aufhebung der Luftraum-Sperre über Europa. Doch nicht alle sind gestresst, wenn ihre Flüge wegen der Vulkanaschewolke aus Island ausfallen. Eine Klasse des Kollegiums St. Michael darf jedenfalls noch eine (ungewisse) Zeit länger auf die Schule verzichten. Die Schüler befanden sich in den vergangenen Tagen auf Studienreise im schottischen Edinburgh und hätten eigentlich Ende letzter Woche zurückkehren sollen. Allerdings wurde da schon der Luftraum über Schottland gesperrt. Die Konsequenz: Abwarten und Tee trinken.

Dies auf nicht unangenehme Weise, wie Matthias Wider, Rektor von St. Michael, gegenüber den Freiburger Nachrichten bestätigt: «Die Fluggesellschaft hat sehr kulant auf die Situation reagiert. Die Klasse wohnt auf ihre Kosten in einem sehr guten Hotel, einem besseren als dem vorherigen. Auch drei tägliche Mahlzeiten werden von der Fluggesellschaft übernommen.»

Rückkehr am Mittwoch?

Eine Rückkehr ist noch immer nicht möglich. «Zuerst wurden die Schüler und ihre Begleiter auf Montag vertröstet, dann hiess es, dass am Mittwoch geflogen werden kann», sagt Wider. Alternative Rückkehrmöglichkeiten wie Busse oder Züge seien bis jetzt noch nicht erwogen worden, erklärt Wider. «Schottland liegt ja nicht um die Ecke. Zudem ist nicht sicher, ob es überhaupt noch freie Plätze gibt», so der Rektor. Insbesondere der Ansturm auf die Fähren ist momentan gross. Falls am Mittwoch allerdings noch immer nicht geflogen werden kann, werde sich der zuständige Lehrer nach Alternativen umsehen, verspricht der Rektor.

An Situation anpassen

Noch müssen die Schülerinnen und Schüler mit der speziellen Situation zurechtkommen. «Es gibt täglich zwei bis drei Treffen des Lehrers mit der Klasse. Der Grund: Langsam geht einigen Jugendlichen das Geld aus und der Begleiter muss ihnen finanziell aushelfen», erzählt Wider.

Die Klasse in Edinburgh ist im übrigen die einzige des St.-Michael-Kollegiums, die noch nicht von der Studienreise zurückgekehrt ist. «Von Berlin oder Amsterdam ist es einfacher, mit alternativen Transportmitteln zu reisen», hält Matthias Wider fest.

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