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Eine geballte Ladung Frauenpower

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: marjolein Bieri

Im laufenden Jahr wird der Freiburger Grosse Rat bekanntlich von drei Frauen präsidiert. Grossratspräsidentin Solange Berset und die beiden Vizepräsidentinnen Gabrielle Bourguet und Yvonne Stempfel-Horner nahmen dies zum Anlass, auf die Rolle und die Verdienste der Frauen im Kanton Freiburg aufmerksam zu machen.

«Hochsymbolischer Anlass»

In diesem Sinne haben die drei Politikerinnen die Bewohnerinnen des Kantons sowie verschiedene Persönlichkeiten am Samstagvormittag zu einem Treffen eingeladen. Der Anlass unter dem Titel «Die Frauen im Rathaus» wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen (BGF) organisiert.

«Das Ziel ist es, in einen Dialog mit der Freiburger Bevölkerung zu treten», sagte SP-Grossratspräsidentin Solange Berset in ihrer Begrüssungsrede: «Dieser hochsymbolische Anlass soll die Rolle, die Verdienste und die Vielfältigkeit der Frau aufzeigen.»

Freudiger Austausch

Die Stimmung war froh und ausgelassen im Publikum, das vor allem aus Frauen allen Altersklassen bestand. Engagierte Frauen aus verschiedenen Bereichen oder mit einem ungewöhnlichen Werdegang erzählten den interessierten Anwesenden aus ihrem Leben und von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Politik.

Marie-Luce Romanens, ehemalige Elitesportlerin und Lehrerin, verglich die Politik mit einem sportlichen Wettkampf: «Sieg kann sofort gefolgt sein von einer Niederlage. Das ist oft schwer, doch ist es auch eine Herausforderung, immer wieder neu mit vollem Einsatz in einen Wettkampf einzusteigen.»

«Eine Grossfamilie zu managen ist vergleichbar damit, ein Unternehmen zu führen», meinte Carole Favre, Mutter von sechs Kindern. Sie verlas ein fiktives Stelleninserat, das ihren Alltag humorvoll als Beruf «mit 200 Prozent Pensum, null Freizeit und ohne jegliche Würdigung der Anstrengungen» anpries.

«Als Künstlerin ist meine politische Richtung eher links. Als Dirigentin muss ich jedoch sowohl die rechte als auch die linke Seite des Orchesters führen», sagte Caroline Charrière, die auch als Komponistin tätig ist, lachend. Auch eine Schauspielerin, eine Militärpilotin, eine Geschäftsführerin, eine Bäuerin, eine Ordensschwester und viele mehr erzählten ihren Werdegang. Alle betonten, wie wichtig es sei, vor allem als Frau, sich politisch zu engagieren.

Offene Diskussion

Der Anlass gab allen Anwesenden die Möglichkeit, ihre Meinung zu äussern. «Ich bin total begeistert, zu sehen, wie viele hier zusammenkommen und die Stellung der Frau verstärken wollen», freute sich eine Besucherin. «Seien Sie selbst der Wandel, den Sie sich in der Gesellschaft wünschen», munterte eine andere Anwesende auf. Auch am anschliessenden Apéro im Tinguelymuseum nutzten die vielen Frauen die Gelegenheit, sich auszutauschen und näher kennenzulernen.

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