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Eine grüne Oase entsteht

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Schüler bauen beim OS-Zentrum in Düdingen ein Biotop

Bis vor kurzem war der etwa 40 Meter lange und 20 Meter breite Platz eine Wiese, auf der auch schon mal Schafe geweidet hatten. In den Osterferien wurden mit grossen Maschinen einige Erdverschiebungen vorgenommen. Die weitere (Hand-)Arbeit ist nun Sache der Jugendlichen. Viele von ihnen werden in den Schulräumen unterrichtet, die direkt an das Gelände grenzen, und können so die Fortschritte des Biotops aus erster Hand mitverfolgen.

Stein-Arena als
gemütliche Sitzgelegenheit

Abwechselnd arbeiten die Klassen mit ihren Lehrpersonen und in Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Gartenbau-Firma daran, aus der Baustelle ein naturnahes Biotop zu erstellen. Da wird Kies für die Gehwege gekarrt, werden Häcksel verteilt und Steine platziert, und natürlich müssen Pflanzen und Sträucher angesiedelt werden. Das Biotop enthält einen grösseren und einen kleineren Teich auf unterschiedlichem Niveau. Dazwischen führt ein Spazierweg, der auch an einer Stein-Arena als gemütliche Sitzgelegenheit vorbeiführt.

Wenn die Arbeiten einmal beendet sind, die Pflanzen sich ausgebreitet haben, werden sich wohl rasch allerlei Amphibien, Insekten und Vögel niederlassen. Und schon bald wird das Biotop im Unterricht eingesetzt werden können, um Tiere zu beobachten, Pflanzen zu bestimmen oder als Anschauungsmaterial für die Zeichenstunde.

Ausgleich zum Beton

Wie Astrid Fasel vom Naturgartenbau-Unternehmen aus Sugiez erklärte, hat man vor allem einheimische Sträucher und Pflanzen ausgewählt, etwa 80 Gehölze und einige kleinere Wildstauden, die mit Schilf- bzw. Holzhäcksel eingebettet wurden. Als Unterlage für die beiden Teiche wurde eine giftfreie dicke Plastik-Folie verwendet, wie die Gartenbau-Expertin ausführte.

Die grüne Oase sei auch als Ausgleich zum betonierten Pausenplatz zu verstehen, erklärte Lehrer Johannes Schaller, der gestern morgen mit seinen Schülern an der Arbeit war. Einige der Schüler hatten anläss-
lich der Eröffnung des neuen und renovierten Schulzentrums kritisiert, dass bei der Umgebungsgestaltung zu viel Beton verwendet worden
sei.
Aber nicht nur die Jugendlichen werden von dieser grünen Insel profitieren können, sondern auch jeder Bürger. Das Schulgelände wird von vielen Fussgängern als Durchgang zwischen Bahnhofzentrum und Gänseberg benutzt.

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