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Eine gute Infrastruktur ist für dieLernenden eine zusätzliche Motivation

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Autor: Anton Jungo

Seit 2007 besuchen die Landschaftsgärtner, die Baumgärtner, die Zierpflanzengärtner sowie die Stauden- und Kleingehölzgärtner die Berufsschule in Grangeneuve. Auf das neue Schuljahr hin wurde auch ein Ausbildungsgang in deutscher Sprache eingeführt (vgl. FN vom 6. Juni).

Berufspraxis erweitern

In einer weiteren Etappe wurde jetzt noch die notwendige Infrastruktur für die überbetrieblichen Kurse eingerichtet und eingeweiht. Die überbetrieblichen Kurse ermöglichen den Lernenden den Einblick in die berufliche Praxis auch über die eigene Sparte hinaus. Wie bei der Einweihung betont wurde, erwartet man durch die gute Infrastruktur von den Lernenden eine zusätzliche Motivation.

Sozusagen als Schlussbouquet ist geplant, dass auch die Berufsprüfung für Gärtner in Grangeneuve abgenommen werden kann. Damit käme der Staat Freiburg gemäss Ausführungen von Landwirtschaftsdirektor Pascal Corminboeuf seinem Ziel wieder ein Stück näher, in Grangeneuve ein Kompetenzzentrum für Naturberufe zu schaffen.

Sechs Bereiche

Die Initiative für die neuen Einrichtungen war vom Freiburgischen Gärtnermeisterverband ausgegangen. Wie dessen Präsident, Kurt Aebi, ausführte, umfassen sie sechs Bereiche. Im Aussenbereich wurden zehn Arbeitsplätze eingerichtet, auf welchen die Einführungskurse und Lehrabschlussprüfungen durchgeführt werden. Die Auszubildenden lernen Platten verlegen, Trockenmauern erstellen usw. In einem ehemaligen Gebäude des LIG wurde eine Lager- und Kurshalle eingerichtet.

Im Weitern wurde ein neues Produktions- und Gewächshaus erstellt. Es dient dazu, die Lernenden mit modernster und zeitgemässer Infrastruktur der Pflanzenanzucht vertraut zu machen. Zurzeit ist das Gewächshaus mit Weihnachtssternen belegt, die besondere Lichtverhältnisse brauchen. Die Pflanzen können mittels einer Ebbe- und Flutanlage mit dem notwendigen Wasser versorgt werden.

Das Ausbildungsgewächshaus mit einer grossen Sammlung nicht winterharter Pflanzen dient der vertieften Pflanzenkenntnis. Schliesslich wurde der Maschinen- und Werkzeugpark modernisiert. Geplant ist – in Zusammenarbeit mit einem Gartenarchitekten – die Neugestaltung des ganzen Areals des LIG. Die Ausführung ist für die Jahre 2009 bis 2015 vorgesehen.

Kosten werden aufgeteilt

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 681 000 Franken; dazu kommen 500 000 Franken für die Neugestaltung des Areals. Gemäss Ausführungen von Kurt Aebi übernimmt das LIG 629 000 Franken, das kantonale Bildungsamt 390 000 Franken und der Gärtnermeisterverband 162 000 Franken.

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