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Eine Handreiche für den Glauben

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Der «Hirtenbrief zur Fastenzeit 2019» des Churer Bischofs Vitus Huonder ist ganz den Pflichten der Getauften gewidmet. Diese müssten auch jenen Menschen nahegebracht werden, welche der katholischen Kirche beitreten wollten, schreibt Huonder. Er ruft in seinem Brief die für das christliche Leben «unabdingbaren» Schwerpunkte des katholischen Glaubensbekenntnisses in Erinnerung. Der Bischof, dessen Amtszeit am kommenden 21. April abläuft, beobachtet aktuell eine «grosse Verunsicherung» und «Verwirrung», was den Glauben betreffe.

Der Weg des Heils

In seinem «Werbespot» für den Glauben wirbt der Bischof dafür, dass der Glaube sich «in unserem Alltag entfalten und bewähren» soll. Die Frage nach den Grundlagen des Glaubens werde noch dringender, wenn jemand den katholischen Glauben annehmen wolle, also den «Weg der Konversion» wähle. Der Weg des Heils beginne mit der Begegnung mit Jesus. Gleichzeitig müsse die Kirche akzeptiert werden: «Jesus ja, Kirche nein! Das verträgt sich nicht.» Das vertrage sich auch dann nicht, wenn das «Antlitz der Kirche von vielen ihrer Söhne und Töchter entstellt» werde. Dann müssen «wir erst recht dafür besorgt sein, dass die Kirche heilig und makellos vor dem Herrn erscheint», betont der Bischof. Er erinnert an die Bedeutung der sieben Sakramente. «Bei einer Konver­sion, ja bei jeder Glaubensunterweisung ist daher die gute Einführung ins sakramentale Leben der Kirche vorrangig.» Einzuhalten seien selbstverständlich die Gebote Gottes. Der Bischof ruft zum täglichen Gebet auf, «wenigstens am Morgen und am Abend», und zum Besuch des Gottesdienstes, und zwar «sicher jeden Sonntag».

Der Bischof hebt ferner die Bedeutung der Kirche als Gemeinschaft heraus. Deshalb sei es nicht nur notwendig, der Kirche anzugehören, sondern auch, auf jene zu hören, «welche im Auftrag des Herrn die Verantwortung für die Gemeinschaft der Kirche tragen, vor allem auf den Papst und die Bischöfe». Denn Papst und Bischöfe seien der «ganzen Überlieferung der Kirche verpflichtet». Zu aktuellen Themen und Forderungen von Katholiken, die im Widerstreit zur Überlieferung stehen könnten, nimmt der Bischof in seinem Hirtenbrief nicht Stellung.

Zwölfjährige Amtszeit

Der 76-jährige Vitus Huonder promovierte 1973 an der Universität Freiburg. An­schlies­send war er bis 1976 als Universitätsassistent in der Saanestadt tätig. Im Juli 2007 wählte ihn das Churer Domkapitel zum Bischof von Chur. Er wurde am 8. September 2007 im Kloster Einsiedeln zum Bischof geweiht. Huonder stand für seine Äusserungen immer wieder in der Kritik, so etwa für die Aussage, dass göttliches Recht über dem weltlichen Recht stehe, oder für seine Ansichten über den Sexualkundeunterricht.

kath.ch/jcg

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