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Eine kantonale Politik für Einkaufszentren festlegen

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Autor: Arthur zurkinden

freiburg Der Grosse Rat hat am Montagabend den Bericht des Staatsrates zu den Einkaufszentren zur Kenntnis genommen. Einen Bericht mit Vorschlägen für eine kantonale Politik verlangten die Grossräte René Kolly (FDP, Ferpicloz) und Christian Ducotterd (CVP, Grolley).

Um den Bau von Einkaufszentren einzuschränken, will der Staatsrat den kantonalen Richtplan mit dem Thema «Einkaufszentren» ergänzen. So sollen Kriterien definiert werden, welche die Zonen für Einkaufszentren erfüllen müssen. Die 52 Gemeinden, die Zonen für den Detailhandel ausgeschieden haben, müssen innerhalb von zwei Jahren prüfen, ob die genehmigten Zonen die Vorgaben des kantonalen Richtplans erfüllen.

Der Staatsrat will auch verhindern, dass in den Arbeitszonen von kantonaler Bedeutung noch Einkaufszentren gebaut werden. «Unternehmen mit hoher Wertschöpfung wollen sich nicht neben Einkaufszentren niederlassen», sagte Baudirektor Georges Godel. So rief er diese Gemeinden auf, innerhalb von zwei Jahren die in den Gemeindereglementen vorgesehene Möglichkeit einer Ansiedlung von Einkaufszentren aufzuheben. Ansonsten gelte die betroffene Arbeitszone nicht mehr als solche von kantonaler Bedeutung.

Restriktiv und selektiv

Zufrieden mit dem Bericht des Staatsrates äusserten sich René Kolly und Christian Ducotterd. René Kolly wies darauf hin, dass es gewisse Gemeinden gibt, die Einkaufszentren wollen. Seiner Ansicht nach sollte deshalb rascher gehandelt werden. Er möchte, dass Freiburg einesehr restriktive und selektive Politik definiert.

Gar nicht zufrieden mit dem Bericht war MLB-Sprecher Olivier Suter. Im Bericht sei kein positives Element für eine wirksame kantonale Politik für Einkaufszentren enthalten.

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