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Eine Kontrolle mit bösen Folgen für den Vizepräsidenten der SVP

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Der 29-jährige Sébastien Bossel ist Vizepräsident der SVP-Kantonalpartei, Präsident des Generalrats von Bulle und Rechtsanwalt. Doch nun hat er selbst ein Problem mit der Justiz, wie die Tageszeitung «La Liberté» gestern berichtete. Im April 2016 sei er in Freiburg als Beifahrer in einem Auto mit ausgeschaltetem Licht in eine Polizeikontrolle geraten. Als die Beamten beim Fahrer einen Alkoholtest hätten durchführen wollen, sei die Situation eskaliert. Bossel habe zunächst die Identitätskontrolle verweigert und solle schliesslich sogar handgreiflich geworden sein.

Strafe nicht angefochten

Am 6. September sei Bossel für diese Vorkommnisse zu bedingten Tagessätzen und einer unbedingten Geldstrafe verurteilt worden. Er habe diese Strafe nicht angefochten. Gegenüber der «Liberté» bezeichnete er den Vorfall als «Fehler». Er habe sich inadäquat verhalten und sich bei den involvierten Polizisten entschuldigt. Und obwohl er eine Narbe davongetragen habe, habe es keine Prügelei gegeben – was auch polizeinahe Quellen bestätigen würden. Er respektiere die Arbeit der Polizei, und die Öffentlichkeit kenne die Position der SVP zu diesem Thema.

«Für uns ist die Sache erledigt», sagte der SVP-Kantonalpräsident Ruedi Schläfli gestern gegenüber den FN. «Sébastien Bossel ist erst seit diesem Jahr unser Vizepräsident, und dieser Vorfall hat sich ereignet, bevor er seine politischen Mandate übernommen hat.» Vor allem habe er sich ja auch dafür entschuldigt. Bossel sei seinen Parteikollegen gegenüber immer ehrlich gewesen, was dieses Verfahren betreffe.

In der Partei habe er immer gute Arbeit geleistet, und die SVP-Kantonalpartei stehe nach wie vor hinter ihm. Weiter wollte Schläfli das Ganze nicht kommentieren. Bossel selbst war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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