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Eine kühle Nacht mit heisser Musik

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Zahlreiche gut besuchte Essensstände und etliche Bars, an denen sich Leute verpflegten, liessen keinen Zweifel daran, dass inmitten der Stadt Freiburg der Hauptact der diesjährigen Ausgabe von Les Georges bevorstand. Wie auf Knopfdruck machte sich am Mittwoch kurz vor 23 Uhr eine Menschenmenge in Richtung Hauptbühne auf, um Skye & Ross zu sichten: das Duo, das als harter Kern der britischen Trip-Hop-Band Morcheeba weltweit bereits etliche Konzerte hinter sich hat, rief den Musikfans in Freiburg ein herzliches «Hello» zu. Skye, die Leadsängerin mit ihrer auffällig tiefen Stimme, erwies sich zudem als Ortskundige: «You also speak German here», meinte sie nach einem kurzen «Bonsoir».

Ein Vorgeschmack

Trotz nicht gerade sommerlicher Temperaturen von etwa zehn Grad Celsius hatten sich die Festivalbesucher bis hin zur Kuppel in der Mitte des Python-Platzes gedrängt. Der Austausch mit den Fans schien der Britin mit der Glatze zu gefallen: Kaum eine halbe Stunde war vergangen, da liess Skye es sich denn auch nicht nehmen, ein Selfie mit der applaudierenden Menge zu machen.

Musikalisch hielten sie und ihr Bandkollege Ross einige Leckerbissen für die musikbegeisterten Freiburgerinnen und Freiburger bereit. Sie verwickelten die Konzertbesucher immer wieder in packende Echogesänge mit Ohrwurmpotenzial. Mit dem ruhigen, nachdenklich stimmenden «Clear My Mind» gaben die Briten einen Vorgeschmack auf ihr neustes Album: Dieses komme im September heraus, verkündete Skye. Viel mehr wollte sie dazu jedoch nicht preisgeben. Lieber präsentierten die beiden ihren altbekannten Vampir-Song «Blood Like Lemonade» und «Let’s Dance», während Ross neben seinen zwischendurch verzerrten Gitarrensolos eine Liebeserklärung an die Schweiz lieferte: «Ich bin viel gereist, aber am besten von all meinen Reisen gefielen mir eben doch die Schweizer Seen», sagte er und schüttete lauter Komplimente aus: «You are lovely people.»

Ein Hit zum Schluss

Mehr als eine Stunde war bereits vergangen, seit Skye mit ihrer rauen und tiefen Stimme die Konzertbesucher in ihren Bann gezogen hatte–und obwohl sich diese vom Auftritt der Band begeistert zeigten, war ihnen anzumerken, dass sie noch fieberhaft auf eine entscheidende Zutat im musikalischen Morcheeba-Menü warteten. Als ob die Briten dies gefühlt hätten, stimmten Skye & Ross um Punkt 0.13 Uhr ihren Kassenschlager schlechthin an: Unter dem sich bemerkbar machenden Nieselregen liessen bereits die ersten Worte von «Rome Wasn’t Built in a Day» die Menge applaudieren, ehe sich die Sängerin mit Bassist Steve mit einem unverkennbar englisch gefärbten «Dankeschön» unter tosendem Applaus verabschiedete.

Die Musikfans liessen sich von Morcheeba begeistern.DJ Treblebooster spielte im Bühneli die gewünschten Platten.Skye genoss ihren Auftritt auf dem Georges-Python-Platz.

«Plateforme platine»: Kulturvermittlung am Festival

W er derzeit am Festival Les Georges in Richtung Bushaltestelle Georges-Python-Platz schlendert, kann es leicht übersehen, das «Bühneli» mit seinen weissen Café-Tischchen und Stühlen. Wenn die Musikstars auf der Bühne einmal Pause machen, laufen hier die Vinylplatten heiss: Ein älterer Herr wühlt in seinen Schallplatten, die er extra für das Festival mitgenommen hat, ein DJ namens Treblebooster steht konzentriert vor seiner Platten-Soundanlage. Plateforme platine nennt sich das besondere Projekt: «Es ist ein einzigartiges Projekt», erklärt Elise Maillard, Initiantin von Plateforme platine, das interessierten Personen ab 60 Jahren die Möglichkeit gibt, am Festival ihre eigene Musik abspielen zu lassen. «Das ist Kulturvermittlung», meint Maillard vor dem Bühneli. Vor diesem tummeln sich derweil bereits einige Besucher – welche zu den Klängen von Status Quos «Rockin’ All over the World» zurück ins Schallplatten-Zeitalter katapultiert werden. ma

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