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Eine mehr als fahrige Bewertung

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In den «Freiburger Nachrichten» vom 26. September 2017 wird die Abstimmung von letztem Sonntag als eine Schlappe für Bundesrat Alain Berset bezeichnet. Diese Bewertung unseres Freiburger Bundesrates ist schon weit mehr als fahrig, erst recht, wenn wir sie in einer Freiburger Tageszeitung lesen.

Bekanntlich sind früher bereits mehrere Reformen unserer Altersvorsorge an der Urne oder im Parlament gescheitert. Erstmals nun gab es dank unserem Bundesrat ein Gesamtreformprojekt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass eine stabile und tragfähige Altersvorsorge eine der wichtigsten Staatsaufgaben der heutigen Zeit ist.

Bundesrat Alain Berset hat dies erkannt und sich unermüdlich für das vom Parlament verabschiedete Reformpaket eingesetzt.

Wenn das Projekt vom Volk abgelehnt wurde, ist dies eine demokratische Realität, und wenn man dies als «Schlappe» bezeichnen will, dann ist es wohl eher eine des Parlamentes, das seit über zwanzig Jahren nicht in der Lage ist, sich in dieser wichtigen Frage zu einigen.

Die Oberflächlichkeit des Artikels zeigt sich auch schon im Titel, wo von der Altersreform gesprochen wird. Dabei sollte doch nur die Altersvorsorge reformiert werden, aber nicht das Alter. Letzteres liegt in anderen Händen.

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