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Eine Messe mit Freiburger Attraktionen

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Gestern wurde die erste Freiburger Messe eröffnet, bei der Sie als Präsident des Organisationskomitees dabei sind. Was haben Sie verändert?

Christian Bourqui:Wir haben mehr Animationen organisiert. Und wir sind zu unseren Freiburger Wurzeln zurückgekehrt, indem wir mehr Freiburger Themen und mehr Freiburger Animationen haben.

 

 War die Messe in den vorherigen Jahren zu weit von Freiburg entfernt?

Es gab schon Auftritte von Freiburgern, aber dieses Jahr setzen wir bei den wichtigsten Animationen auf Freiburger. Zudem haben wir dieses Jahr die Reptilienausstellung, das ist eine Ergänzung zur Messe. Damit wollen wir den Leuten mehr geben als nur die Gewerbeausstellung. Wir haben für jedes Alter etwas.

 

 Was sind Ihre Visionen für die kommenden Jahre?

Wir sind eine Gewerbeausstellung und wollen das auch bleiben. Aber wir möchten auch künftig vermehrt Animationen und zusätzliche Ausstellungen an die Freiburger Messe bringen.

 

 Früher machte eine Gewerbeausstellung Sinn, weil die Leute dort einmal im Jahr die Preise vergleichen konnten. Heute können sie das täglich im Internet tun. Wozu braucht es heute noch Gewerbeausstellungen?

Klar können Sie die Preise im Internet vergleichen. Aber dabei sitzen Sie ganz alleine vor Ihrem Computer. An der Freiburger Messe hingegen haben Sie den direkten Kontakt zu den Ausstellern. Und Sie treffen Bekannte und können den Preisvergleich mit einem Restaurant- oder Barbesuch verbinden. Das Konsumverhalten hat sich in den letzten Jahren stark verändert; doch es gibt immer noch Leute, die ihre Ware nicht im Internet bestellen wollen. Und für sie sind wir da.

Finden Sie auch immer genügend Aussteller?

Viele Aussteller sagen, sie seien auf die Freiburger Messe angewiesen. Und viele machen gute Geschäfte hier.

 

 Andere Messen–wie das Greyerzer Comptoir oder die Sensler Messe–verstehen sich klar als Volksfeste und finden darum bewusst nicht jedes Jahr statt. Warum gibt es die Freiburger Messe im Jahresrhythmus?

Unser Rhythmus ist gut so. Die beiden anderen Messen sind Feste; wir sind eine Gewerbeausstellung und haben Tradition.

 

 Sie haben eine interaktive Messe angekündigt. Was heisst das konkret?

Das heisst, dass Sie selber viel machen können–wir haben Spiele, wir haben eine Tyrolienne, an einem Stand können Sie selber Figuren aus Zucker fertigen. Und dann–und das ist fantastisch–haben wir eine Applikation fürs Handy. Wer diese gratis herunterlädt, hat das ganze Programm und alle Aussteller auf dem Handy. Er erhält von uns Nachrichten und kann an gewissen Ständen zusätzliche Informationen wie Filme herunterladen.

 

 Wie wichtig ist das Angebot der Bar- und der Festhalle am Abend?

Wir rechnen mit weniger Eintritten am Abend als früher. Wir hatten Jahre, in denen wir fast zu viele Leute hatten. Seit wir den Zugang zu den Bars für unter 18-Jährige untersagt haben, ist der Ansturm geringer. In der Barhalle setzen wir dieses Jahr auf DJs, in der Festhalle, die für jedes Alter ist, bieten wir während der ganzen Messe drei Konzerte an, bewusst nicht mehr.

 

 Worauf freuen Sie sich bei dieser Ausgabe der Freiburger Messe am meisten?

 Auf den Kontakt mit den Ausstellern und mit den Gästen. Ich freue mich auf die gute Laune der Leute und hoffe, dass sie sich amüsieren werden und ihre Freude haben.

Eröffnungsfeier: Strassenwischer Michel Simonet durchschneidet das Band

D ie Freiburger Messe soll sich bei ihrer 35. Ausgabe auf ihre Freiburger Wurzeln besinnen – das ist das Anliegen von Christian Bourqui (siehe auch Interview). Der Präsident des Organisationskomitees setzte von Beginn weg auf diese Philosophie. So eröffnete gestern kein hohes Tier, aber ein bekannter Freiburger die Messe: Strassenwischer Michel Simonet. Und er durchschnitt nicht irgendein beliebiges Band, sondern eines, das aus Halstüchern von Pfadfindern geknüpft war.

Die Freiburger Pfadfinderbewegung feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen und ist an der Freiburger Messe präsent. Und so waren am offiziellen Eröffnungsapéro im Zirkuszelt beim Eingang zur Messe nebst rund 250 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik auch einige junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder anwesend.

Nach einer guten Dreiviertelstunde Apéro stellten sich die Pfadfinder zu einem Spalier auf und spannten das traditionelle Band. Michel Simonet erschien mit seinem Karren. Normalerweise ist dieser mit einer Rose geschmückt; gestern quoll er fast über von Rosen. Simonet schob seinen Karren quer durch die Apérogäste und schnitt dann das Band durch. Ein Knaller – und es regnete bunte Papierschnitzel. Bourqui und Simonet machten sich auf zum traditionellen Rundgang durch die Freiburger Messe, gefolgt von allen geladenen Gästen.

Am Ende des Rundgangs hielt Christian Bourqui seine Ansprache. Es ist die 20. Freiburger Messe, die er mithilft zu organisieren, und seine erste als OK-Präsident. «Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass wir uns immer wieder erneuern müssen», sagte er. Die Messe sei für alle Freiburgerinnen und Freiburger da – das zeige sich auch daran, dass Simonet das Band durchschnitten habe und dass Freiburgerinnen und Freiburger auf den Werbeplakaten der Messe in Szene gesetzt wür den. njb

Zur Organisation

Messe hat keinen Direktor mehr

Vor einem Jahr ist Franziska Reichenbach als Direktorin der Freiburger Messe zurückgetreten. Die Messeleiterin von Forum Freiburg wechselte nach Bern: Sie ist jetzt Leiterin Kongress und Event im Kursaal. Christian Bourqui, langjähriger Vizepräsident des Organisationskomitees der Freiburger Messe, wurde nach ihrem Abgang zum Direktor der Messe ernannt. Heute ist er jedoch Präsident des Organisationskomitees–den Posten des Direktors gibt es nicht mehr. «Dieses Amt braucht es nicht», sagt Bourqui den FN. Sein Vorgänger als OK-Präsident war Ruedi Vonlanthen.njb

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