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Eine moderne Inszenierung von «Hair»

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Es war die Zeit des Vietnamkriegs, der Studentenunruhen und der Hippie-Bewegung, als vor 50 Jahren am Broadway das Musical «Hair» uraufgeführt wurde. Jetzt kommt der Stoff um eine Gruppe von Hippies, die sich gegen das Establishment auflehnt, nach Freiburg: Vom 8. bis zum 18. Juni bringt der Verein FB&H eine Neuinszenierung des Klassikers auf die Bühne des Equilibre. Die bekannten Originalsongs, die auf Englisch gesungen werden, wird das Publikum wiedererkennen. Den Rest haben die Macher um Regisseur Yves Loutan und Autor Jacques Deillon auf Französisch komplett neu geschrieben. Aus dem Urmusical der späten Sechzigerjahre wurde so eine zeitlose Geschichte, die in einem Fantasieland spielt, beherrscht von einem kompromisslosen General und einem spirituellen Guru, die das Volk nicht zuletzt mit den Mitteln der Unterhaltungstechnologie bei Laune halten. Dieses System gerät ins Wanken, als eine Gruppe unangepasster Bürger den Aufstand probt.

Für den verstorbenen Freund

«Wir nutzen die Geschichte von ‹Hair›, um den Finger auf die Absurditäten zu legen, die heute jeden Tag passieren», sagte Yves Loutan gestern in Marly, bei einer Präsentation des Projekts vor den Medien. Und Jacques Deillon ergänzte: «‹Hair› ist ein Musical, das immer noch viel zu sagen hat.»

Eine besondere Geschichte steht auch am Ursprung des Projekts: Initiant ist der 45-jährige Freiburger Marc Vancampenhout. Die Idee für das Projekt kam allerdings nicht von ihm, sondern von seinem inzwischen verstorbenen Freund, dem Jazzschlagzeuger Frédéric Boin. Dieser habe ihm eines Tages von seinem Traum erzählt, eine neue Interpretation von «Hair» auf die Bühne zu bringen, so Vancampenhout. Gemeinsam fingen die beiden an, das Projekt auszuarbeiten. Doch dann starb Boin an einer Muskelkrankheit, an der er schon lange gelitten hatte. Vancampenhout beschloss, den Traum seines Freundes trotzdem zu realisieren, und gründete dafür den Verein FB&H – die Buchstaben stehen für Frédéric Boin und «Hair». Der Erlös aus den Aufführungen soll dem Westschweizer Verein ASRIMM zugutekommen, der gegen neuromuskuläre Krankheiten kämpft und Betroffene und ihre Angehörigen unterstützt.

Das ambitionierte Projekt verfügt über ein Budget von 500 000 Franken, je zu einem Drittel gedeckt von Subven­tionen, Sponsorengeldern und Einnahmen aus dem Billettverkauf. Es vereint 17 Schauspieler, 15 Choristen, sieben Musiker, sechs Solisten und sechs Tänzer auf der Bühne; dazu kommen rund 50 ehrenamtliche Helfer. Ziel ist, mit sieben Aufführungen 4500 Zuschauerinnen und Zuschauer anzulocken.

Equilibre, Freiburg. 8. bis 18. Juni. Details: www.hair-comedy.ch Vorverkauf: www.equilibre-nuithonie.ch

Die FN und die Organisatoren verschenken zweimal zwei Tickets für die Vorstellung vom So., 11. Juni, 17 Uhr. Interessenten melden sich bei der Redaktion (026 426 47 47); die beiden schnellsten kommen zum Zug.

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