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Eine musikalische Meditation mit Mozarts Requiem in der Kathedrale

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Autor: Irmgard Lehmann

Mozart hat das Requiem auf seinem Sterbebett komponiert und es bis am 5. Dezember 1791 nicht mehr vollenden können. Ironie des Schicksals: Mozart hat seine eigene Totenmesse geschrieben und damit eines der populärsten Werke geschaffen. Ein Werk, das Jahr für Jahr in allen Ecken der Welt unzählige Male aufgeführt wird. Aber wahrscheinlich kaum so wie am Freitag, dem 5. Dezember, in der Kathedrale von Freiburg.

Musik und Stille

Kapellmeister Pierre-Georges Roubaty und der Chor der Kathedrale führen das Requiem zur Todesstunde des Meisters um 22 Uhr auf. «Zwischen 22 und 24 Uhr ist Mozart in Wien im Alter von 35 Jahren verstorben», sagt Roubaty.

Aussergewöhnlich ist aber nicht nur die Zeit, sondern auch die Art und Weise, wie Chor und Kapellmeister auf die 25 Jahre Kathedralenchor zurückblicken wollen. Das Konzert ist eine musikalische Meditation. Aber wie muss man sich das vorstellen? «Musik und Stille», sagt Roubaty.

Das Requiem soll in der Stille ein- und ausklingen. «Kein Klatschen, keine Reden.» Auch das Licht – gedämpft wird es sein – soll zum Innehalten beitragen.

Visitenkarte des Kantons

So will der langjährige Kapellmeister Pierre-Georges Roubaty auch nicht gefeiert werden. Fragen nach Höhepunkten in seinen 25 Jahren quittiert er nur mit einem Schmunzeln. Er sagt aber, dass der 70-köpfige Chor die Visitenkarte des Kantons sei und Ereignisse – politischer oder kirchlicher Natur – stets musikalisch begleite.

Sponsoren zahlen

Doch so ohne Echo ist auch diese Konzertnacht nicht zu haben. Immerhin treten mit dem Chor der Kathedrale das Kammerorchester von Villars-sur-Glâne und namhafte Solisten auf (Gyslaine Wälchli, Sopran; Liliane Zürcher, Alt; Rafaël Favre, Tenor; und Michel Brodard, Bass). Das kostet – Ein Komitee hat sich um die Finanzen und die Organisation gekümmert. Sponsoren wurden gefunden.

Ein Konzert schenken

Zum Jubiläum den Gästen ein Konzert schenken – auch das ist aussergewöhnlich und für Spezielles ist Roubaty eben immer wieder zu haben. Obwohl die Idee der Meditationsnacht nicht seiner Fantasie entsprungen ist: «Ich habe einmal eine Meditationsnacht in Wien erlebt und sie nie mehr vergessen», sagt er und ein Strahlen huscht über sein Gesicht.

Die Begeisterungsfähigkeit ist dem Musiker geblieben – auch nach 25 Jahren. Und dass die Leidenschaft für Mozart besonders gross ist, sagt er noch so gerne: «Mozart hat das menschliche Wesen vom Leben bis zum Tode zutiefst erfasst und all die menschlichen Gefühle in Musik gefasst.» Roubaty fühlt sich verpflichtet, dieses einzigartige Erbe weiterzugeben.

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