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Eine neue Aktiengesellschaft organisiert das Grossprojekt auf dem Cardinal-Areal

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

  In den nächsten Wochen wird eine Aktiengesellschaft für den Aufbau eines Innovations- und Technologieparks im Kanton Freiburg gegründet. Diese soll als Nachfolgestruktur des bisherigen Ideenforums «BlueFactory» die weiteren Geschicke des Grossprojekts auf dem Freiburger Cardinal-Areal leiten. Dies erläuterte CVP-Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen am Donnerstagabend vor seinen versammelten Parteifreunden in Neyruz.

Er gehe davon aus, dass sich Kanton und Stadt hälftig an der AG beteiligten, hielt dann Jean-Luc Mossier, Präsident der aktuellen Projektleitung und kantonaler Wirtschaftsförderer, fest. Es sei aber durchaus möglich, dass zu einem späteren Zeitpunkt auch weitere Miteigentümer involviert werden.

Die AG macht die Arbeit

Es sei die AG, welche den geplanten Quartierplan einreichen, den Architekturwettbewerb organisieren, mit den Banken über Darlehen verhandeln, die Investitionen tätigen und schliesslich auch einen Tagesbetrieb auf die Beine stellen soll. Es sei nicht die Meinung, dass der Kanton und die Gemeinde als Eigentümerinnen des Bodens diese AG subventionieren sollten.

Die eigentliche unternehmerische Arbeit liege bei der Gesellschaft, so Mossier. «Und wenn die Projekte da sind, können auch die kulturellen Elemente entwickelt werden.» Wichtig sei, einen guten Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen und möglichen Mietern zu finden. Besonders willkommen seien Start-ups.

 Mossier betonte weiter, dass man alle Elemente–also die Organisation des Bodens, die Planung und den Bau der Gebäude sowie den betrieblichen Inhalt–gleichzeitig entwickeln müsse. Das brauche viel Koordination, damit die verschiedenen Prozesse ineinandergreifen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass ein grosser Teil der alten Baustruktur auf dem Cardinal-Areal erhalten bleibt und viele Gebäude unter Schutz gestellt werden. Eine Studie beschäftigt sich mit dieser Frage.

Vision umsetzen

Staatsrat Vonlanthen betonte die Wichtigkeit des geplanten Innovationsparks für die Schweiz im Allgemeinen und für den Kanton Freiburg im Besonderen. Es sei nun an der Zeit, die bisherige Vision in die Tat umzusetzen.

Er nannte als Musterprojekte dasjenige der Hochschule für Technik und Architektur («Smart Building»), das «Centre d’Intégration en Santé Humaine» von Universität und Freiburger Spital sowie das private Ausbildungszentrum für die Produktion von Biopharmazeutika, eine Initiative aus dem Greyerzbezirk. fca

Abstimmungen: Zweimal Nein und einmal Ja

D ie umstrittenste Ab stimmungsvorlage vom 23. September, die Initiative «Schutz vor Passivrauchen», lehnt die Freiburger CVP mit 47 zu 26 Stimmen ab. Sie soll das seit 2010 geltende Bundesgesetz harmonisieren. Das hiesse: in den meisten Kantonen deutlich verschärfen. Zur Vorlage «Wohnungssicherheit bei der Pensionierung» sagt die CVP mit 59 zu elf Stimmen Nein. Die Aufhebung der Besteuerung des Eigenmietwerts privilegiere eine Altersschicht und die Hauseigentümer, hiess es. Zudem führe sie zu Einnahmeausfällen für den Staat. Zur Jugendmusikvorlage sagt die CVP Ja. 50 Mitglieder waren dafür, 21 dagegen. CVP-Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot würdigte die Vorlage als Kompromiss. Aber man müsse aufpassen, dass die Kantone ihre Kompetenzen nicht verlören. fca

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