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Eine neue Betriebsleitstelle für die TPF

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ab dem 15. Dezember gilt der neue Fahrplan–auch bei den Freiburgischen Verkehrsbetrieben TPF. Für die Passagiere gibt es dieses Jahr keine grossen Veränderungen (siehe Kasten). Hinter den Kulissen hingegen ändert sich einiges: Neu gibt es nicht mehr drei Betriebsleitstellen, sondern nur noch eine in Bulle. Von dort aus überwachen tagsüber fünf, abends zwei Mitarbeitende den gesamten Verkehr. Nur zwischen 2 und 4 Uhr in der Nacht sitzt niemand hinter den Bildschirmen.

Mit einem neuen Softwareprogramm haben die Mitarbeiter der Betriebsleitstelle nun zu jedem Zeitpunkt jeden Bus, jeden Zug im Auge. Sie sehen, ob ein Fahrzeug Verspätung hat–und sie können reagieren. Als Beispiel gab TPF-Direktor Vincent Ducrot gestern vor den Medien die Buslinie 2 in der Stadt Freiburg an: Geraten die Busse in Richtung Les Dailles in einen Stau, können sie die Runde nicht zu Ende fahren, so dass keine Busse mehr in den Schönberg–das andere Ende der Linie–fahren. Künftig wird die Betriebsleitstelle einen der Busfahrer anweisen, kehrt zu machen, so dass die Linie zumindest in die andere Richtung bedient bleibt.

Bessere Information

«Die Passagiere werden deutlich besser versorgt», sagt Ducrot, «und auch besser informiert.» Die Betriebsleitstelle wird bei Störungen und Änderungen direkt über Bildschirme in den Bussen und Zügen und später an den Bahnhöfen kommunizieren. Das Projekt hat rund 1,5 Millionen Franken gekostet.

Bis März werden zudem die neuen–lang erwarteten–Billettautomaten aufgestellt. Sie sollen einfacher zu bedienen sein und geben vor allem auch Rückgeld. Sie sind behindertengerecht; der Bildschirm ist daher relativ tief angebracht.

Neue Bahnhöfe, neue Flotte

Die TPF bauen zahlreiche Bahnhöfe um. 2014 wird Belfaux erneuert, zudem reichen die TPF die Baugesuche für Pensier, Courtepin, Münchenwiler, Châtel-St-Denis und Bulle ein. Auch die Flotte wird erneuert. Erst gerade sind vier Zugkombinationen «Flirt» und 23 neue Gelenkbusse in Freiburg eingetroffen. Insgesamt haben die TPF hundert neue Fahrzeuge bestellt; jährlich sollen rund zehn Prozent der 220 Busse ersetzt werden. «So haben wir immer eine gute Qualität», sagt Ducrot.

Zum Fahrplanwechsel

Neue Abfahrtszeiten für die Busse in Freiburg

Mehr Busse gibt es in derStadt Freiburgzwar erst ab September (siehe Artikel auf Seite 7). Trotzdem müssen sich die Passagiere bald an neue Abfahrtszeiten gewöhnen: Mit dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember erhalten alle Buslinien neue Abfahrtszeiten–dies, weil die Fahrtzeiten in den letzten Jahren meist länger geworden sind und die Freiburger Verkehrsbetriebe TPF nun ihren Fahrplan entsprechend anpassen. Eine Änderung gibt es auch für dieRegionalbusse Richtung Sensebezirk:Der Kurs um 21.30 Uhr wird nun nach dem Tagesfahrplan absolviert, das heisst mit einer fixen Route. So kommen Passagiere auch nach 22 Uhr noch mit dem Bus nach Freiburg zurück. Hingegen passen der Pyjamabus und der Nachtexpress von 23.08 und 23.38 Uhr ihre Routen den Fahrgästen an. In derAgglomeration Bullebauen die TPF das Busangebot leicht aus, und die morgendlichen Pendlerinnen und Pendler derS-Bahnzwischen Bulle und Freiburg erhalten um 6.52 und 7.11 Uhr mehr Sitzplätze. Der erste Regionalzugvon Bulle nach Palézieuxfährt eine halbe Stunde früher ab, damit er Anschluss an den Interregio in Palézieux erhält. Zudem hält die Schmalspurbahn zwischen Bulle und Palézieux nun an allen Haltestellen; es gibt keinen «Halt auf Verlangen» mehr.njb

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