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Eine neue Beziehung und die Reaktionen der Tochter

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mein Ex-Mann und ich leben seit einem Jahr getrennt. Vor einer Weile habe ich jemanden kennengelernt, und seit kurzem kommt er manchmal auch zu uns nach Hause. Jedes Mal, wenn er bei uns ist, macht meine dreijährige Tochter viele Dummheiten. Ich fühle mich schuldig, dass es ihr wegen meiner neuen Partnerschaft schlecht geht.

Eine Trennung und eine neue Partnerschaft, das ist für alle Beteiligten eine herausfordernde Situation, aber auch eine Chance. Reaktionen, wie sie Ihre Tochter zeigt, kommen dabei häufig vor. Auch mit Schuldgefühlen sind Sie nicht die Einzige.

Es hilft, die Bedürfnisse von allen Familienmitgliedern zu erkennen. Zum Beispiel ist Ihre Tochter wahrscheinlich verunsichert aufgrund der Trennung und macht sich vielleicht Sorgen. Ihr Bedürfnis nach Sicherheit ist gross. Gleichzeitig ist sie auch in einem Alter, in dem Kinder Grenzen suchen und sich widersetzen.

Kinder fühlen sich in Sicherheit, wenn möglichst viel gleich bleibt wie vor der Trennung der Eltern – die Einrichtung, kleine Rituale, wichtige Bezugspersonen usw. Sie fühlen sich ebenfalls sicher, wenn sie ihren Platz als Kinder trotz allem behalten – dazu gehört, dass sie nicht Gespräche oder Aussagen hören müssen, die es ihnen erschweren, ihre Mutter und ihren Vater gern zu haben. Auch klare Regeln und Grenzen geben Sicherheit.

Für Sie als Mutter heisst das einerseits, dass Sie Ihrer Tochter zeigen sollten, wie ernst Sie ihre Gefühle nehmen, dass Sie sie weiterhin genau gleich gern haben und weiterhin auch Zeit nur mit ihr zusammen verbringen werden. Andererseits sollten Sie klare Regeln in der Familie haben, die für alle gelten (auch für Ihren neuen Partner und Sie selbst). Sie können ja die Familienregeln zusammen definieren, bildlich darstellen und aufhängen …

Ihre Bedürfnisse sind auch wichtig. Wenn Sie jemanden zum Sprechen brauchen, suchen Sie eine erwachsene Person, die Ihnen zuhören kann. Je besser Sie zu sich selber schauen, desto besser können Sie für Ihre Tochter da sein.

Auch wenn Ihre Tochter das im Moment nicht so fassen kann, ist es indirekt auch für sie gesünder, wenn ihre Mama einen neuen Partner hat, der sie in ihrem Alltag unterstützt und sie gern hat.

Rebekka Sieber ist Mitarbeiterin beim Verein Familienbegleitung. Der Verein bietet Unterstützung in der Erziehung von Kindern zwischen 0 und 7 Jahren. 026 322 86 33, contact@education­familiale.ch, www.educationfamiliale.ch

Ratgeber Erziehung

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