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Eine neue Gruppierung will für Natur und Baukultur mehr erreichen

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Acht Freiburger Organisationen haben sich zum Ecoforum zusammengeschlossen. Sie kritisieren, der Kanton halte gesetzliche Vorgaben in den Bereichen Umweltschutz und Baukulturerbe nur mangelhaft ein.

Die gesetzlichen Vorlagen sind da: Der Kanton Freiburg muss – wie alle anderen Kantone auch – ein Inventar der Biotope und der Moorlandschaften von nationaler Bedeutung erstellen; doch er ist im Rückstand. Freiburg müsste den Gewässerraum verbindlich festlegen, und ist auch da im Verzug. 

Die acht Organisationen

Das und noch viel mehr beklagen acht Freiburger Organisationen. Die Freiburger Sektion des Verkehrsclubs Schweiz (VCS), Birdlife Schweiz, der Cercle Ornithologique de Fribourg (COF), die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL), Pro Fribourg, Pro Natura Freiburg, der Verein Kultur Natur Deutschfreiburg (KUND) und der WWF Freiburg haben sich deshalb zum Ecoforum zusammengeschlossen.

Das Manifest

Die neu gegründete Gruppierung hat am Donnerstag ein Manifest mit 13 Forderungen an den Kanton Freiburg vorgestellt. «Alle Mitgliederorganisationen haben in ihren jeweiligen Bereichen für den Kanton Freiburg einen sehr grossen Nachholbedarf und eine oft mangelhafte Einhaltung gesetzlicher Vorgaben festgestellt», heisst es in einer Mitteilung von Ecoforum.

13 Forderungen

Die 13 Forderungen betreffen den Naturschutz, den Umweltschutz, den Landschaftsschutz und den Schutz des Baukulturerbes. Laut Ecoforum setzt Freiburg bestehende gesetzliche Vorgaben in diesen Bereichen oft nicht um, weil es an finanziellen und personellen Mitteln in der Verwaltung fehle. Das Forum fordert, das der Kanton die vorgeschlagenen Massnahmen bis spätestens 2026 umsetzt.

Im Bereich der Baukultur bemängelt Ecoforum einen Qualitätsverlust in der bebauten Umwelt: «Die Banalität von Neubauten und die Zerstörung des historisch Gewachsenen hat zum heutigen lamentablen Zustand geführt», heisst es im Manifest. «Wir erwarten vom Staat, dass er die Baukultur umgehend fördert und unpassende Projekte auf kantonaler und kommunaler Ebene nicht bewilligt.»

Moratorium für Strassenprojekte

Ecoforum wehrt sich auch gegen anstehende Strassenprojekte und fordert ein Moratorium. «Alle Strasseninfrastrukturprojekte sind unverzüglich einzufrieren und die dafür vorgesehenen Mittel in aktive und kohlenstoffarme Projekte für geteilte Mobilität zu verwenden», heisst es im Manifest.

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